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Fußball: SuS am Donnerstag in Wethmar - GW empfängt am Freitag Senden

KREISGEBIET Drei vorgezogene Spiele stehen für den SuS Olfen, PSV Bork und GW Selm am Donnerstag und Freitag (2./3. Oktober) an. Dabei sind die Ausgangslagen für die drei Trainer komplett unterschiedlich.

von Von Malte Woesmann

, 01.10.2008
Fußball: SuS am Donnerstag in Wethmar - GW empfängt am Freitag Senden

Vom eingeschlagenen Erfolgsweg wollen sich die PSVer um Sabri Kaya (r.) auch nicht vom TuS Ascheberg. Gegen Eintracht Werne (Spielszene) klappte dies schon ganz gut.

W. Wethmar - SuS Olfen

Vor dem Auswärtsspiel beim Tabellenneunten werden die Sorgenfalten bei Olfens Trainer Wolfgang Rödiger nicht weniger. Zu den verletzungsbedingten Ausfällen von Christian Koslowski, Carsten Prott, Julian Schrey, Fabian Pohlmann und Lars Kütemann kommen nun auch noch André Pohlmann und Sascha Kornblum hinzu. Beide stehen aus beruflichen Gründen am Donnerstabend (Anstoß 19 Uhr) nicht zur Verfügung. Fraglich ist zudem Tobias Bobrow. Dies macht die Ausgangssituation für die Steverstädter natürlich nicht einfacher. Mit sechs Punkten aus sieben Spielen rangiert der SuS auf Platz 14 der Tabelle. Ein Punkt wäre ausreichend Umso wichtiger ist nun ein Erfolg gegen Wethmar. "Aufgrund der Personalprobleme wäre ich schon mit einem Punkt zufrieden", so SuS-Trainer Wolfgang Rödiger. Er ist sich sicher, dass sein Team schnell den Weg aus dem Keller finden wird. "Wenn wir wieder komplett sind, dann wird auch irgendwann der Knoten platzen!"

Bemerkenswert findet Rödiger übrigens das Verhalten des Gegners. Der SuS hatte bei der Westfalia wegen der Spielverlegung von Sonntag auf Donnerstag angefragt. Wethmar sagte zu und das, obwohl Trainer Andreas Schneider heute Geburtstag feiert.

TuS Ascheberg - PSV Bork

Die Statistik spricht Bände. Neun Tore aus den letzten beiden Spielen. Die PSV-Offensive scheint so langsam ins Rollen zu kommen. Da ist es nur allzu verständlich, dass die Laune von Borks Trainer Jens Kalpein nach dem überzeugenden 5:0-Erfolg gegen Eintracht Werne vom Sonntag immer noch hervorragend ist. "Das war ein richtig gutes Spiel", verteilt er an seine Mannschaft ein Lob. Gegen die dezimierten Werner hatte sich seine Elf nicht von der Aggressivität der Gäste anstecken lassen und locker den Sieg nach Hause gebracht.

Gegen Ascheberg sollte es am Donnerstag (Anstoß 19.30 Uhr) jedoch nicht so einfach werden, wenn auch Kalpein beim TuS einen Qualitätsverlust ausfindig macht. "Mit den Abgängen von de Sousa und Füchtling sind sie nicht mehr so stark wie in der Vorsaison", so der Borker Coach. Trotzdem sei Ascheberg keinesfalls ein leichtes Kaliber. Mit Felix Kaupa oder auch Thomas Daldrup hätten die Ascheberger immer noch gefährliche Spieler in ihren Reihen. "Diese beiden gilt es auszuschalten", so Kalpein. Mit einem Punkt beim TuS wäre Kalpein aber schon zufrieden. Personell kann er auf den Kader von Sonntag gegen Werne bauen.

GW Selm - VfL Senden

Dass mit dem VfL Senden ein Bezirksliga-Absteiger am Freitag (3. Oktober, Anstoß 15 Uhr) seine Visitenkarte abgibt, passt Selms Trainer Egbert Hillmeister ins Konzept. "Das ist kein leichter Gegner und die liegen uns ja mehr in dieser Saison", so Hillmeister. Fürwahr, gegen den BV Selm und SuS Olfen wussten die Grün-Weißen zu überzeugen. Gegen vermeintlich schwächere Teams wie Cappenberg oder Stockum enttäuschte die junge Selmer Elf. Da kommt mit dem Tabellenfünften nun ein Gegner, der wirklich nicht zu unterschätzen ist. "Das Spiel kann richtungsweisend sein, wo es in den nächsten Wochen für uns hingeht", sagt Hillmeister. Denn mit den Reserven aus Seppenrade und Lüdinghausen gibt es wieder zwei Gegner der Kategorie "schlagbar".

Personell kann Hillmeister jedoch nicht aus dem Vollen schöpfen. Mit Karsten Menker, Sven Quante, Martin Nückel und Christoph Suer fallen vier Spieler wegen eines Kurzurlaubs aus. Trotzdem peilt Hillmeister wenigstens einen Punkt an. Denn wie gesagt, schwere Gegner liegen den Grün-Weißen.

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