Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Fußball: Goldene Zeiten beim Werner SC

WERNE Die Kreisliga-A-Mannschaft mischt an der Spitze mit, die Jugendteams reihen Sieg an Sieg. Ist der Werner SC 2000 gerade dabei, eine neue Erfolgsstory zu schreiben?

von Von Felix Guth

, 08.10.2008

Zumindest scheint der Fusionsklub zu allem entschlossen. "Wenn man über 500 aktive Fußballer und 1700 Mitglieder hat, muss man sich Ziele setzen", sagt Thomas "Stan" Overmann, Sportlicher Leiter und zugleich für den Nachwuchs verantwortlich. Und so geht es der Klub, auch beflügelt vom aktuellen Erfolg beider Senioren-Teams, forsch an. "Eine Stadt mit über 30 000 Einwohnern sollte einen Fußballverein haben, der höher als Kreisliga A spielt", meint Overmann.

Die Leistungen der ersten Mannschaft um Trainer und Ex-Oberliga-Spieler Andreas Zinke machen Hoffnung auf eine baldige Rückkehr in die Bezirksliga. Mit vielen jungen Spielern und Rückkehrern wie Kapitän Thorsten Kräher startet das Team derzeit ordentlich durch und macht als Dritter den ambitionierten FC Nordkirchen und BW Alstedde Konkurrenz.

Jugendteams besetzen Spitzenplätze Noch mehr als der kurzfristige Erfolg freut die WSC-Verantwortlichen jedoch, wie sich die gesamte Fußballabteilung seit dem Zusammenschluss von SSV und Sportfreunde Werne vor acht Jahren entwickelt hat. 17 Jugendmannschaften stellt der Klub aktuell, viele davon an den Spitzenpositionen der A-Kreisligen. "Darin steckt viel Qualität. Und die ist über Jahre gesichert", sagt Overmann stolz.

Seit zwei Jahren bilden Senioren und Nachwuchs eine Abteilung - gelebtes Wir-Gefühl am Stadtstadion. Der Weg in die erste Mannschaft ist kurz, was die Junioren zusätzlich motiviert. In der jüngeren Vergangenheit schaffte manch ein 18-Jähriger den Sprung nach oben. Im Sommer wechselten die Talente Hicham Sado und Martin Südfeld zu Davaria Davensberg in die Westfalenliga.

Der Haken an der Nachwuchsarbeit Genau an der Stelle ist der Haken an der vorbildlichen Nachwuchsarbeit. "Wir können die jungen Spieler nur in Werne halten, wenn eine Perspektive da ist", sagt der Sportliche Leiter. Deshalb müsse auch in der Jugend der Aufstieg in die Bezirksliga das Ziel sein. "Wir haben Zukunft", sagt Overmann. Er ist sich sicher: Vom Aufschwung des WSC könne der gesamte Werner Fußball profitieren.In einem Blickpunkt zum Werner SC lesen Sie in der Donnerstagsausgabe (9. Oktober) der Werner Ruhr Nachrichten ein Kurz-Interview mit Arnold Vogt, den Fußball-Abteilungsleiter.

Lesen Sie jetzt