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Für immer ein Preuße: Klaus Brakelmann wird 60 Jahre alt

HORSTMAR Er ist und war Vorbild für mehr als eine Fußballer-Generation - der ehemalige Borussen-Profi und Jugend-Nationalspieler Klaus Brakelmann. Am Freitag (10. Oktober) wird er 60 Jahre alt. Für Brakelmann schließt sich der Kreis dort, wo er einst begann, beim SV Preußen 07.

von Von Bernd Janning

, 09.10.2008
Für immer ein Preuße: Klaus Brakelmann wird 60 Jahre alt

Klaus Brakelmann hat am Freitag Geburtstag.

1948 in Lünen geboren, lief er mit neun Jahren zum ersten Mal für den Horstmarer Traditionsclub auf. Es entwickelte sich eine Karriere, von der viele heute nur träumen können.

Er wurde Jugend-Nationalspieler, wechselte nach zehn Jahren am Alten Postweg zum großen Nachbarn, dem Bundesligisten Borussia Dortmund 09. Für diese lief er bis Ende der Saison 1971 in 49 Spielen in Mittelfeld und Abwehr auf. Er schoss zwar kein Tor, sah aber auch keine Rote Karte. Ein fairer Sportsmann, der sich selbst so beschreibt: "Meine Schwäche war, dass ich oft zu viel von meinen Spielern verlangt habe. Erfahrung ist meine Stärke."

Fünfter mit dem BVB

Mit Platz fünf erzielte er 1970 mit den Dortmundern das beste Ergebnis und kehrte zu seinem Stammverein Preußen zurück, feierte mit diesen 1973 als Spielertrainer und Libero den Aufstieg in die Landesliga. Es schloss sich ein Jahr beim Lüner SV in der alten Verbandsliga an, darauf ein weiteres beim Nachbarn Lanstrop, der damals in der Landesliga spielte. Wieder zurück in Horstmar, führte er den Klub in die Bezirksliga zurück, belegte darauf mit dem VfL Hörde in der A-Liga Platz drei.

Dann stellte er seine Markenzeichen, Treue und Beständigkeit, über ein Dutzend Jahren als Trainer des TuS Niederaden, besonders heraus, stieg mit dem Klub von der Kreisstraße zweimal in die Bezirksliga auf.

Nach kurzer Pause wieder bei den Preußen Brakelmann gönnte sich danach zwei Jahre Pause und landete dann wieder bei den Preußen. Dort war die A-Jugend in die Landesliga aufgestiegen, schwächelte aber in der neuen Klasse. Der Coach startete eine sensationelle Aufholjagd, die mit Platz zwei endete und ihn auf den Trainerstuhl der ersten Mannschaft in die Bezirksliga führte. Es folgte 2007 ein Jahr bei der Westfalen- und Landesliga-A-Jugend des Lüner SV.

"Das meine letzte Station als Trainer", zieht der Mann mit dem Trainer-B-Schein einen Schlussstrich. Fertig ist er aber noch nicht mit dem aktiven Fußball: "Im Augenblick zwickt das Knie. Ist wieder alles in Ordnung, laufe ich auch weiter für die Altherren des SV Preußen auf."

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