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Führender Yates gewinnt 9. Etappe - Rückschlag für Froome

Chris Froome fällt beim Giro d'Italia immer weiter zurück. Der viermalige Tour-Sieger kassiert bei der dritten Bergankunft mehr als eine Minute Rückstand. Ein britischer Landsmann stellt hingegen seine Topform erneut unter Beweis.

Führender Yates gewinnt 9. Etappe - Rückschlag für Froome

Simon Yates ist weiter der Spitzenreiter des Giro d’Italia. Foto: Daniel Dal Zennaro/ANSA

Gran Sasso d’Italia (dpa) - Der britische Radprofi Simon Yates untermauert beim Giro d'Italia seine Ambitionen auf den Gesamtsieg, Chris Froome muss hingegen den nächsten Rückschlag hinnehmen.

Beim Etappensieg seines Landsmanns verlor der viermalige Tour-de-France-Sieger im Schlussanstieg der schweren neunten Etappe mehr als eine Minute auf die Spitze und fiel aus den Top Ten.

Yates vom Team Mitchelton-Scott baute mit dem Erfolg seine Führung im Rosa Trikot bei der dritten Bergankunft weiter aus und liegt nun 32 Sekunden vor seinem Teamkollegen Esteban Chaves aus Kolumbien. „Es waren einige harte Tage mit langen Etappen, dieser Sieg ist für meine Jungs“, sagte der Brite.

Gut zwei Kilometer vor dem Ziel konnte Froome auf der Etappe von Pesco Sannita ins Gran-Sasso-Gebirgsmassiv auf den Campo Imperatore das Tempo nicht mehr mitgehen und musste abreißen lassen. Sky-Helfer Sergio Henao versuchte, den Rückstand seines Kapitäns auf die Führenden nicht zu groß werden zu lassen - doch vergeblich. Am Samstag war Froome zwar mit der Gruppe der Favoriten ins Ziel gekommen, auf der Etappe aber erneut gestürzt.

„Ihm ist in einer Kurve das Vorderrad weggerutscht, aber es ist alles gut“, sagte Nicolas Portal, sportlicher Leiter im Team Sky und zeigte sich vom Ergebnis am Sonntag enttäuscht. „Heute ist es nicht perfekt gelaufen, er sah in den letzten Tagen eigentlich gut aus. Aber wir müssen optimistisch bleiben, es sind noch zwei Wochen.“

Auch der niederländische Vorjahressieger Tom Dumoulin konnte nicht mit Yates mithalten und fiel vor dem Ruhetag in der Gesamtwertung auf Rang drei zurück. Als letzter Verbliebener einer anfangs 14-köpfigen Ausreißergruppe musste der Italiener Fausto Masnada seine Hoffnungen auf einen Etappenerfolg gut drei Kilometer vor Ende aufgeben.

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