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Francis Rossi hat Angst vor jedem Auftritt

Berlin. Seit den frühen 60er Jahren ist Francis Rossi im Musikgeschäft. Lampenfieber aber hat die Status-Quo-Legende immer noch. Dabei macht ihm vor allem eine Sache Angst.

Francis Rossi hat Angst vor jedem Auftritt

Francis Rossi hat immer Angst vor einer Panne. Foto: Christophe Gateau

Auch nach einer jahrzehntelangen Weltkarriere mit Tausenden Konzerten hat der Frontmann der Rockband Status Quo, Francis Rossi, immer noch „jeden Abend furchtbare Angst“. Das sagte er der Zeitung „Mannheimer Morgen“. „

Weil ich mir vorher nie vorstellen kann, dass das Konzert auch nur okay werden könnte. Dafür gibt es keine Garantie. Und meine größte Angst ist, dass etwas auf der Bühne schief geht“, betonte der 68-jährige Gitarrist und Sänger. „Es gibt keinen schlimmeren Ort als eine Bühne, wenn eine Panne passiert.“

Auch der Blick in die Zukunft erfüllt Rossi, der zurzeit als Teil der Show „Rock Meets Classic“ in Deutschland auf Tour ist, mit Sorge. „Ich habe mir immer vorgestellt, 93 Jahre alt zu werden. Das bedeutet: Ich muss noch 25 Jahre finanzieren. Das beunruhigt mich rund um die Uhr.“ Natürlich lebe er gut, aber er könne sich nicht zurücklehnen. „Teile der Öffentlichkeit denken ja, dass die Millionen, die unsereins in den 70ern verdient hat, immer noch auf einem Haufen in der Ecke vom Schlafzimmer liegen. Das tun sie aber leider nicht.“

Es sei schon komisch, so Rossi: „Immerzu wird berichtet, wie Popstars ihr Geld verschleudern. Trotzdem denken alle, dass man gar nicht mehr arbeiten müsste. Glauben Sie mir: Nur eine Handvoll von uns ist ausschließlich deshalb unterwegs, weil sie es lieben.“

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