Diese Website speichert Cookies auf Ihrem Computer. Diese Cookies werden verwendet, um Ihre Website zu optimieren und Ihnen einen persönlich auf Sie zugeschnittenen Service bereitstellen zu können, sowohl auf dieser Website als auch auf anderen Medienkanälen. Mehr erfahren über die von uns eingesetzten Cookies finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie
Anzeige

Uerdingen muss nach Aufstieg zittern

Formfehler: DFB untersucht KFC-Zulassung zur 3. Liga

KREFELD Eine möglicherweise zu spät hinterlegte Finanzreserve könnte den KFC Uerdingen um den Aufstieg in die 3. Liga bringen. Der Verein wies den Vorwurf am Mittwochabend umgehend zurück.

Formfehler: DFB untersucht KFC-Zulassung zur 3. Liga

Die Spieler des KFC Uerdingen feiern den Aufstieg in die 3. Liga. Doch jetzt muss der Verein wieder zittern. Foto: dpa

Der Antrag des Meisters der Regionalliga West auf die Zulassung zur 3. Liga wird vom zuständigen Beschwerdeausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) am kommenden Montag verhandelt, teilte der DFB am Mittwochabend mit. Hintergrund ist eine offenbar nicht fristgerecht eingereichte Liquiditätsreserve, die alle Klubs bis zum gestrigen Dienstag beim DFB hinterlegen mussten.

„Alle Punkte in vollem Umfang erfüllt“

„Die mit der Bedingung geforderte Liquiditätsreserve des KFC Uerdingen ging nach derzeitigem Stand am Dienstag möglicherweise erst nach Ablauf der Ausschlussfrist ein. Die Nichteinhaltung der Frist hätte nach den Statuten zur Folge, dass die Bedingung nicht erfüllt ist und daher keine Zulassung erteilt werden könnte“, hieß es in der DFB-Mitteilung.

Der KFC wies den Vorwurf umgehend zurück: „Im Lizenzverfahren haben wir alle Punkte in vollem Umfang erfüllt, zu 100 Prozent transparent und korrekt gearbeitet und finanzielle Garantien in einer Höhe abgegeben, die in dieser Liga in Deutschland einmalig sind. Wir haben das Geld sogar zwei Mal überwiesen, unsere Garantien sind tadellos und finanziell die stärksten in der 3. Liga“, wurde Club-Chef Michail Ponomarew auf der Vereins-Homepage zitiert. Sollte der KFC nicht aufsteigen können, werde er sein Engagement beenden, betonte er.

Ausschreitungen während des Rückspiels

Uerdingen hatte sich in den Playoffs gegen den Südwest-Zweiten Waldhof Mannheim sportlich durchgesetzt. Nach einem 1:0 im Hinspiel musste das Rückspiel wegen Ausschreitungen von Waldhof-Fans am Sonntag abgebrochen werden. Erst am Dienstag hatte der DFB die Partie mit 2:0 für Uerdingen gewertet.

„Wir haben zum ersten Mal in der Geschichte des Vereins eine Relegation gewonnen, inklusive des chaotischen Spiels in Mannheim, bei dem wir, unsere Familien und Spieler angegriffen, beleidigt und bespuckt worden sind. Wir haben geschwiegen, uns professionell verhalten und uns den Aufstieg verdient“, sagte Ponomarew. Sollte Uerdingen der Aufstieg aus formalen Gründen verwehrt werden, würde Waldhof Mannheim nach den DFB-Statuten in die 3. Liga aufsteigen.

Von dpa

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Frankfurt Die DFB-Entscheidung ist zugunsten des KFC Uerdingen gefallen. Der ehemalige Pokalsieger darf 2018/19 in der 3. Liga spielen. Der SV Waldhof Mannheim bleibt hingegen Regionalligist. mehr...

Ausschreitungen bei Relegationsspielen

Waldhof-Krawalle erbosen DFB: Gräben reißen weiter auf

Frankfurt/Main Der Deutsche Fußball-Bund und die Deutsche Fußball Liga haben sich in den vergangenen Monaten bei Fan-Belangen viel um Dialog-Bereitschaft bemüht. Der Spielabbruch von Mannheim ärgert die Funktionäre.mehr...

DORTMUND Die 2:6-Niederlage gegen Tabellenführer KFC Uerdingen rückt beim BVB II am Sonntag in den Hintergrund. Dortmunds Angreifer Jonas Arweiler erleidet Mitte des zweiten Durchgangs einen Kreislaufkollaps.mehr...