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Foo Fighters und Marilyn Manson bei Doppelfestival

Nürburg/Nürnberg. „Rock am Ring“ und „Rock im Park“ gehen in die nächste Runde. Ein breites Festivalprogramm von Schock-Rocker Marilyn Manson bis zu Indie-Rapper Casper dürfte wieder Zehntausende Besucher locken. Und alle fragen sich: Wie wird das Wetter?

Foo Fighters und Marilyn Manson bei Doppelfestival

Marilyn Manson gehört zu den Top-Acts. Foto: Christian Palma/AP

Lauter Gesang, harte Gitarrenklänge und schnelle Schlagzeugrhythmen: Von Freitag (1. Juni) an locken die Zwillingsfestivals „Rock am Ring“ und „Rock im Park“ wieder Musikfans aus der ganzen Republik in die Eifel und nach Nürnberg.

Rund 80 Bands haben sich bis Sonntag angekündigt, mehr als 100.000 Besucher werden insgesamt erwartet. Im Wechsel treten die Musiker in der Regel bei beiden Festivals auf.

MUSIK: Auf dem Programm stehen die US-Bands Foo Fighters, Thirty Seconds to Mars, die britische Formation Muse und Indie-Rapper Casper. Einer der Höhepunkte dürfte wohl der Auftritt von Schock-Rocker Marilyn Manson sein. Gleich am Freitag soll der 49-Jährige den Fans bei „Rock am Ring“ einheizen, bevor es am Samstag auf das etwa 400 Kilometer entfernte Nürnberger Zeppelinfeld zu „Rock im Park“ geht. Jeweils drei Bühnen stehen für die Auftritte der Rockstars bei den Festivals bereit.

BESUCHER: Im vergangenen Jahr waren im Frühsommer alleine zu „Rock am Ring“ 87.000 meist junge Besucher geströmt. Viele der Fans campen, grillen und feiern auch neben der legendären Rennstrecke Nürburgring - eine oft lange herbeigesehnte Open-Air-Ausflucht aus dem Alltag. „Rock im Park“ in Nürnberg zählte 2017 etwa 85.000 Fans. Wie viele Karten für die beiden Festivals in diesem Jahr verkauft wurden, wollen die Veranstalter erst am Freitag verraten.

SICHERHEIT: Polizei und Veranstalter betonen, für die Sicherheit werde viel getan. Nach Worten des Mayener Polizeisprechers Lars Brummer in Rheinland-Pfalz ist eine dreistellige Zahl von Polizisten bei „Rock am Ring“ im Einsatz. Nähere Angaben mache er aus taktischen Gründen nicht. Auch die Polizei Mittelfranken wollte keine Details zu ihrem Einsatz bei „Rock im Park“ nennen. „Wir werden mit ausreichend Kräften vor Ort sein“, sagte ein Sprecher.

Im vergangenen Jahr waren bei „Rock am Ring“ zwei aus Syrien stammende Aufbauhelfer unter anderem wegen eines Schreibfehlers der Namen in Terrorverdacht geraten. Das Festival musste unterbrochen werden. Laut dem rheinland-pfälzischen Innenministerium werden von Mitarbeitern nun stets Kopien von Pässen verlangt. Polizei und gegebenenfalls auch Verfassungsschutz nehmen die Namen unter die Lupe. Nürburgring-Chef Mirco Markfort erklärt: „Die Besucher, deren Erlebnis und ihre Sicherheit sind unser höchstes Gut.“

WETTER: Wechselhaftes Wetter erwartet die Festivalbesucher in Eifel und Nürnberg laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD). Gerade für Freitag und bis in den Samstag hinein rechnen die Wetterexperten mit Schauern und Gewittern. Dafür dürfen sich Rockfans nach der Prognose aber auf warme Temperaturen um die 20 bis 25 Grad freuen. Am Sonntag soll sich dann auch wieder die Sonne zeigen.

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