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Feinkosthersteller Homann sagt Umzug nach Sachsen ab

Dissen/Bad Essen. Der Feinkosthersteller Homann aus dem Osnabrücker Land verzichtet auf seinen geplanten Umzug nach Sachsen. Die Homann-Produktion solle an allen bestehenden deutschen Standorten weitergeführt werden, teilte die Unternehmensgruppe Theo Müller am Freitag mit. Der Aufsichtsrat habe stattdessen beschlossen, rund 200 Millionen Euro in die Standorte Dissen, Bad Essen, Bottrop und den Standort Rogätz in Sachsen-Anhalt zu investieren.

Feinkosthersteller Homann sagt Umzug nach Sachsen ab

Ein Schild am Werkstor des Homann Werks in Dissen. Foto: Hermann Pentermann/Archiv

Noch im vergangenen Jahr hatte Homann angekündigt, die Produktion bis 2020 im sächsischen Leppersdorf zu konzentrieren und damit auch den seit 1876 bestehenden Stammsitz der Firma in Dissen bei Osnabrück zu schließen. Sozialpläne waren bereits ausgehandelt worden. Nun will die Homann-Geschäftsführung erneut Verhandlungen mit den Arbeitnehmervertretern aufnehmen.

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