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Familienangehörige protestieren in Mexiko für Vermisste

Mexiko-Stadt.

In Mexiko haben anlässlich des Muttertags rund 500 Mütter, Väter und Familienangehörige von Vermissten demonstriert. Im Zentrum von Mexiko-Stadt hielten sie Bilder ihrer verschwundenen Familienmitglieder in die Höhe und riefen die Regierung auf, die Fälle aufzuklären. In Mexiko wird der Muttertag am 10. Mai gefeiert. Nach Angaben von Amnesty International gelten in dem mittelamerikanischen Land derzeit etwa 35 000 Menschen als vermisst. Von vielen Opfern wurde bisher kaum Notiz genommen, die Aufklärungsrate der mutmaßlichen Verbrechen ist gering.

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