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Fahrturnier des RV Lützow: Leushacke sorgt für den Heimerfolg

VINNUM Sonne, Wind und Vinnumer Fahrturnierwetter, das 16. Fahrturnier des RV Lützow Selm-Bork-Olfen hatte von jedem etwas zu bieten. Die Veranstaltung hat sich in Deutschland einen Namen gemacht, denn von Wiesbaden,bis Schleswig-Holstein waren Fahrer am Start. Knud Jörgensen reiste sogar aus Dänemark an und belebte die Vierspänner-Wettbewerbe.

von Von Heinz Krampe

, 06.10.2008
Fahrturnier des RV Lützow: Leushacke sorgt für den Heimerfolg

Saskia Wiediz von St. Georg Werne wurde Dritte in Dressur A und Geländeprüfung A .

Beste Bedingungen fanden die Teilnehmer am Freitag vor. Auf dem Dressurplatz fanden die Dressurprüfung der Kl. M und S statt. Bei den Ponys siegte Heinz Künstler (Hübeck-Grefrath) vor WM-Teilnehmerin Mareike Ham (Bad Segeberg), die mit einigen Nachwuchspferden am Start war. Die Dressur S Einspänner ging an David Rammes (Emsdetten). Auf dem Turnierplatz fanden die Dressur A für Zweispänner und das Hindernisfahren für Einspänner statt. Die Dressur A Zweispänner ging an Eva-Maria Hemanig (Alt Marl), die Hindernisprüfung M mit Stechen an Katja Helpertz aus Monheim. Das S-Hindernisfahren gewann Daniela Menke aus Schleswig-Holstein Stemwede.

Samstag gab es auch den heimischen Erfolg durch Johannes Leushacke (Lützow) beim Hindernisfahren der Einspänner. Höhepunkt waren aber die Vierspänner-Wettbewerbe. In der Dressur siegte Georg von Stein (RFV Moldautal), der zu den Teilnehmern an der Deutschen Meisterschaft in Leipzig gehörte. Rene Poensgen, der dem Perspektivkader, einer Unterabteilung des Bundeskaders angehört und vom Weltmeister Michael Freunde trainiert wird, war im Hindernisfahren der Klasse M nicht zu bezwingen. Die Nachmittag- und Abendwettbewerbe waren recht gut besucht. Der Sonntag als Schlusstag und Höhepunkt war vollkommen verregnet, was die überwiegend im Gelände stattfindenden Wettbewerbe erschwerte. Nur wenige Zuschauer fanden den Weg zur Lützow-Anlage. „Ohne Sponsoren wären wir jetzt aufgeschmissen“, blickte Hans-Günter Stegemann, Chef der Fahrabteilung etwas sorgenvoll in den Himmel. Für ihn war es die letzte Veranstaltung, er will sich zurückziehen, was er aber schon länger angekündigt hat.

Uwe Damm, der mit Gregor Leushacke und Stegemann für die Turnierleitung zuständig war, fand die große Resonanz bei den Vierspänner großartig. Immerhin waren 21 von 27 gemeldeten Gespannen am Start. Viele helfende Hände sorgten dafür, dass die Wettbewerbe reibungslos über die Bühne gingen. Die Fahrer bewiesen auch bei der Fahrerfete ihre „Sitzfähigkeit“. Es war eine gute Beteiligung bei allen Wettbewerben während der drei Tage. Heinrich Südfeld in der Meldestelle hatte da die beste Übersicht.

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