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Fahrschüler fallen immer öfter durch

Flensburg/Düsseldorf. Immer mehr Fahrschüler scheitern an den Führerscheinprüfungen. Bei mehr als jeder dritten Theorieprüfung sind die Prüflinge im Jahr 2017 durchgefallen, das geht aus Zahlen des Kraftfahrtbundesamtes für Nordrhein-Westfalen hervor. Das entspricht auch dem bundesweiten Trend. Die Durchfallquote bei den theoretischen Prüfungen in NRW ist demnach auf alle Führerscheinklassen bezogen das vierte Jahr in Folge gestiegen und lag nun bei 35,0 Prozent (2016: 32,9 Prozent). Auch bei 28,9 Prozent der Praxisprüfungen fielen die Führerscheinanwärter durch (2016: 27,1 Prozent) - ein Anstieg zum dritten Mal in Folge.

Fahrschüler fallen immer öfter durch

Ein Dachschild mit der Aufschrift "Fahrschule" ist auf einem Fahrschulauto befestigt. Foto: Swen Pförtner/Archiv

Der Vorsitzende der Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände, Gerhard von Bressensdorf, führt die Steigerung in erster Linie auf den größeren Anteil nicht-deutschsprachiger Bewerber zurück. Ihnen falle die Theorieprüfung schwer, zudem seien sie oft mit einer anderen Verkehrskultur aufgewachsen und bräuchten oft drei bis fünf Anläufe bis zum Erfolg, sagte Bressensdorf. In der Praxisprüfung gebe es durch den zunehmenden Verkehr immer mehr Fehlerquellen für Prüflinge.

Die geringsten Durchfallquoten hatte im vergangenen Jahr Hessen mit 31,4 Prozent bei der Theorie und 23 Prozent bei der praktischen Prüfung. Schlusslicht bei Theorieprüfungen ist Sachsen-Anhalt mit 44,9 Prozent, bei Praxisprüfungen ist es Hamburg mit 41,6 Prozent.

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