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FC Augsburg

Das Abstiegsgespenst hat nach der erfolgreichen Hinrunde im Augsburger Rosenaustadion vorerst ausgespukt. Mit dem achten Tabellenplatz und 24 Punkten zog sich der Aufsteiger mehr als achtbar aus der Affäre und ließ so etablierte Clubs wie den 1. FC Köln oder den SC Freiburg hinter sich. Trotz aller Euphorie mahnt Trainer Rainer Hörgl weiter zur Vorsicht. Die 24 Punkte sind für ihn kein Grund sich jetzt bereits zurückzulehnen.

Zu Beginn der Rückrunde verstärkte der «FCA» noch einmal seinen Sturm. Der kopfballstarke Felix Luz wechselte vom FC St. Pauli nach Bayern. Bereits zu Saisonbeginn hatten die Augsburger kräftig am Personal-Karussell gedreht: Gestandene Profis mit internationaler Erstliga-Erfahrung wie Mamadou Diabang (von Kickers Offenbach), Axel Lawarée (Rapid Wien), Mourad Hdiouad (ZSKA Sofia) oder Lars Müller (1. FC Nürnberg) und Ex-Nationalspieler Ingo Hertzsch (1. FC Kaiserslautern) wurden verpflichet. «Wir machen hier keinen wirtschaftlichen Unsinn», versichert der neue FC-Manager Andreas Rettig, der aus seiner Zeit als Manager in Freiburg und Köln selbst schon über reichlich Bundesliga-Erfahrung verfügt. Laut Rettig war Augsburg bei den Deals einfach im richtigen Moment präsent: «Fast alle Transfers bis auf Diabang waren ablösefrei.»

Aus Sicht des sportlich Verantwortlichen war die Einkaufstour zudem dringend notwendig. Die Vereinsführung habe den eigenen Kader noch einmal kritisch auf seine Zweitliga-Tauglichkeit überprüft und «bei einigen festgestellt, dass es wohl nicht reichen wird», sagte Trainer Rainer Hörgl. An Hörgls Wunsch für das Saisonende hat die Personal-Rotation freilich nichts geändert: «Als Aufsteiger gibt es nur ein Ziel, den Klassenerhalt.»

(Stand: Januar 2007)

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