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Erzgebirge Aue verliert bei Arminia Bielefeld

Bielefeld. Die Serie ist vorbei. Nach acht Spielen ohne Niederlage geht der FC Erzgebirge Aue bei Arminia Bielefeld erstmals wieder als Verlierer vom Platz. Es mangelte vor allem am Willen im Zweikampf.

Erzgebirge Aue verliert bei Arminia Bielefeld

Bielefeldss Roberto Massimo (r) und Aues Clemens Fandrich. Foto: Friso Gentsch

Die Erfolgsserie des FC Erzgebirge Aue in der zweiten Fußball-Bundesliga ist gerissen. Die Sachsen verloren am Samstagmittag bei Arminia Bielefeld mit 0:2 (0:1) durch Tore von Andreas Voglsammer (42.) und Fabian Klos (69.). Vor 16605 Zuschauern zeigten die Sachsen zwar insgesamt wieder eine ordentliche Leistung, waren allerdings in den Zweikämpfen diesmal nicht so präsent und bissig, wie in den Wochen zuvor. Dadurch geht eine Serie von acht Spielen ohne Niederlage für Aue zu Ende. Aue rutscht zunächst auf Platz zehn ab, hat aber weiter fünf Punkten Abstand auf die Abstiegsplätze.

In einer mauen Anfangsphase hatten Clemens Fandrich (12.) und Konstantin Kerschbaumer (24.) die ersten, harmlosen Torchancen für beide Seiten. Dann wurde Aue besser: Nach einem Fehler im Bielefelder Aufbauspiel kam Pascal Köpke aus spitzem Winkel zum Abschluss - der ging allerdings auch klar am Tor vorbei. Nach einer Ecke der „Veilchen“ scheiterte Köpke (36.) aus kürzester Distanz am glänzend reagierenden Arminia-Torwart Stefan Ortega. Nur mit größter Mühe brachten die Bielefelder den Ball in dieser Situation aus dem Strafraum.

Insgesamt war Aue die etwas bessere Mannschaft in der ersten Hälfte mit mehr Ecken und den gefährlicheren Torchancen. In Führung gingen aber die Hausherren. Nach einem Einwurf kombinierte sich Bielefeld schnell durchs Mittelfeld, Kerschbaumer sah den klug den kreuzenden Voglsammer, der frei im Strafraum den Ball an Männel vorbei ins Tor schoss.

Nach dem Seitenwechsel war Bielefeld die bessere Mannschaft, vor allem in den Zweikämpfen deutlich präsenter und energischer. Das war in den vorherigen Wochen genau die Stärke der Sachsen gewesen. Aue spielte immer wieder aussichtsreiche Angriffe, diese blieben aber meistens zu ungefährlich im Abschluss. Auf der Gegenseite konnte sich die Arminia nun vollends auf ihr gefährliches Umschaltspiel verlassen. Ein Voglsammer (60.)-Schuss wurde von Calogero Rizzuto fast ins eigene Tor gelenkt, klatschte aber noch an den Pfosten.

Arminia spielte nun wie gelöst. Nach einer Kopfballablage kam Klos im Fünfmeterraum der Auer an den Ball. Von drei Verteidigern konnte er nicht entscheidend gestoppt werden und erhöhte zum 2:0. Im Anschluss versuchten die Sachsen zwar noch mal den Anschluss zu erzielen. Der eingewechselte Dominik Wydra (88.) donnerte den Ball auch noch mal an den Pfosten, doch es blieb am Ende beim 2:0. 

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