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Erst Torjäger, dann Torwart

KREISGEBIET Wahrlich nicht zu beneiden war der SC Capelle am Sonntag in Olfen. Beim Treffen versammelten sich gerade einmal neun Spieler - zwei Akteure hatten am Morgen krankheitsbedingt abgesagt -, um den Weg in die Steverstadt anzutreten. Doch der SCC fand eine Lösung: Die "alten Eisen" mussten ran. Diese und mehr Geschichten in den "Montagsgesprächen".

von Von Kevin Kohues, Malte Woesmann und Daniel Schlec

, 03.12.2007

Flugs wurden die beiden Altherrenspieler Lothar Steinhoff und Martin Ritz "engagiert", um in der ersten auszuhelfen. So konnte zumindest eine komplette Elf am Anfang auf dem Platz stehen.

Glück im Unglück für den SCC: Die zweite Mannschaft spielte ebenfalls in Olfen. Hier sprangen noch Mathias Kuhnert, Mario Wellmann und Daniel Thewes ein. Nach 90 Minuten in der Reserve kamen sie so noch zu einem längeren Einsatz in der "Ersten".

Hervorzuheben auch der Einsatz von Torwart Benedikt Reckmann, der im Spiel der "Zweiten" noch 85 Minuten auf dem Feld gespielt hatte und sogar für die 1:0-Führung seines Teams gesorgt hatte - Endstand 3:5. Im Spiel der "Ersten" kehrte Reckmann dann auf seine angestammte Position zwischen den Pfosten zurück.

Der verletzte Trainer Andreas Koletzki sagte unserer Zeitung am Montag: "So etwas habe ich noch nie erlebt!" Und damit meinte er noch nicht einmal die 2:8-Klatsche gegen den SuS.

Unterstand

Noch nicht fertig, dafür aber bereits zweckdienlich ist das neue Gebäude am Kunstrasenplatz des SuS Olfen. Zwar ist der Innenausbau noch nicht komplett abgeschlossen, jedoch bot das große vorgezogene Dach bereits einen prima Unterstand. So blieben die wenigen Zuschauer wenigstens trocken. Mit schönen Toren wurden sie zudem für ihr Kommen belohnt.

Debüt verschoben

Am Samstag hatten wir das Debüt von SV Südkirchens Neuzugang Marcel Heidenreich angekündigt. Doch es kam nicht dazu. Weil der 19-Jährige am Sonntag kurzfristig arbeiten musste, stand er seinem neuen Verein noch nicht zur Verfügung.

Der SVS könnte jedwede Verstärkung freilich dringend gebrauchen, verlor beim 0:4 gegen Kaiserau schon sein siebtes Heimspiel. Am nächsten Sonntag müssen die Südkirchener bei Gurbet Spor Bergkamen antreten.

"Pille" hilft und trifft

Auch bei der zweiten Mannschaft des SVS war am Sonntag mal wieder "Not am Mann". Ohne acht Stammspieler erreichte die Truppe von Hardy Wagner gegen GW Selm ein respektables 2:2. Neben René Bobb aus der "Ersten" sprang auch Altherrenspieler Klaus "Pille" Lohmann bei der SVS-Reserve ein.

Der 40-Jährige traf in der 65. Minute per Kopf zum 2:2-Ausgleich und verdiente sich ein Extralob seines Trainers. "Pille war für Gold wert. Neben ,Kelle' und ,Knacke' Nölken war er einer unserer Besten", freute sich Hardy Wagner.

Bördeling vs. Bördeling

Wieder mit einem Unentschieden endete das "Bruderduell" zwischen zwei Selmer Trainern in Lünen. Mark Bördelings Lüner SV und Dirk Bördelings BV Brambauer trennten sich wie schon im Hinspiel mit 2:2. Diesmal holte der BV Brambauer einen 0:2-Rückstand auf, im Sommer war es noch umgekehrt gewesen. Der BVB rangiert in der Verbandsliga 2 damit weiter auf Rang sechs, der LSV rutscht auf Platz 12 ab.

Strom weg

Dunkel wurde es in der Sporthalle beim Tischtennisspiel zwischen der Warendorfer SU und dem FC Nordkirchen. Um 22 Uhr setzte die Zeitschaltuhr ein und der Spielbetrieb musste beim Stand von 6:6 unterbrochen werden. Kurioserweise befanden sich Andre Mevenkamp (Stand: 5:3) und Christoph Farwick (Stand: 7:5) beide gerade mitten im fünften Satz.

Nach einer 20-minütigen Pause ging es dann weiter. Die Warendorfer bedankten sich bei den Nordkirchenern, dass sie darauf verzichteten, Protest einzulegen. Dazu bestand allerdings auch kein Grund - der FCN hatte am Ende mit 9:6 die Nase vorn.

   

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