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Erfolg von Ein-Euro-Jobs hängt stark vom Einsatzfeld ab

Nürnberg. Der Erfolg von Ein-Euro-Jobs hängt nach jüngsten Erkenntnissen von Arbeitsmarktforschern stark vom Einsatzfeld von Langzeitarbeitslosen ab.

Erfolg von Ein-Euro-Jobs hängt stark vom Einsatzfeld ab

In den meisten untersuchten Fällen hätten die Ein-Euro-Jobs die Eingliederungschance der Betroffenen während des siebenjährigen Untersuchungszeitraums verbessert. Foto: Karl-Josef Hildenbrand

So hätten sich Einsätze von Frauen im Umfeld der boomenden Gesundheits- und Pflegebranche häufiger als tragfähigere Brücken in eine reguläre Beschäftigung erwiesen als etwa die Arbeit ostdeutscher Männer bei Umweltschutzprojekten und der Landschaftspflege.

Das geht aus einer Studie des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor.

Vergleichsweise schnell fanden auch solche Ein-Euro-Jobber eine sozialversicherungspflichtige Stelle, die in der Kinderbetreuung oder der Jugendhilfe eingesetzt wurden, berichten die Autoren der Studie, Markus Kiesel und Joachim Wolff. Vor allem als schwer vermittelbar eingestufte westdeutsche Frauen haben nach Beobachtung der Forscher davon profitiert, dass in diesen Branchen viele neue Stellen geschaffen wurden.

Für ostdeutsche Männer habe es dagegen in den Einsatzbereichen ihres Ein-Euro-Jobs kaum freie Stellen gegeben. Ihre Jobchancen hätten sich während ihrer Beschäftigung in Umweltschutzprojekten und in der Landschaftspflege im Vergleich zu Langzeitarbeitslosen ohne Ein-Euro-Job sogar verschlechtert.

In den meisten untersuchten Fällen hätten aber die Ein-Euro-Jobs die Eingliederungschance der Betroffenen während des siebenjährigen Untersuchungszeitraums verbessert. Die Ein-Euro-Jobs hätten etwa verhindert, dass sich Langzeitarbeitslose entmutigt aus dem Arbeitsleben zurückziehen. Dies sei bei ungeförderten Langzeitarbeitslosen häufiger der Fall gewesen.

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