Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Haushaltshilfen

Eltern haben eigentlich keine Zeit zum Kranksein

DORTMUND. Eine schwere Grippe oder ein gebrochenes Bein. Wer kümmert sich dann um den Haushalt und die Kinder? In diesen Fällen helfen die gesetzlichen Krankenkassen mit einer Haushaltshilfe.

Eltern haben eigentlich keine Zeit zum Kranksein

Wenn ein Elternteil ausfällt, ist eine Haushaltshilfe besonders wichtig. Sie betreut die Kinder, kauft ein oder bereitet Mahlzeiten zu. Foto: AOK/hfr

Die AOK NORDWEST zum Beispiel übernimmt umfangreiche Mehrleistungen. Erkrankt ein Elternteil, hat dies meist Konsequenzen für die ganze Familie. Das gewohnte Familienleben gerät ins Stocken.

Vor allem dann, wenn der Partner voll berufstätig ist und die Großeltern weit weg wohnen. In dieser Situation ist es wichtig, dass schnell jemand einspringen und sich um die Kinder kümmern und den Haushalt erledigen kann.

Unter bestimmten Voraussetzungen beteiligen sich die gesetzlichen Krankenkassen an den Kosten für eine Haushaltshilfe. „Doch dies sollte im Fall der Fälle so schnell wie möglich bei der zuständigen Krankenkasse beantragt und das weitere Vorgehen besprochen werden“, rät AOK-Sprecher Jens Kuschel.

Haushalt führen

Junge Familien können zum Beispiel Haushaltshilfe erhalten, wenn einem Elternteil wegen einer Krankenhausbehandlung, einer Kur oder einer akuten schweren Krankheit die Weiterführung des Haushalts nicht möglich ist.

Lebt im Haushalt ein Kind unter zwölf Jahren oder das behindert und auf Hilfe angewiesen ist, kann eine Haushaltshilfe die Familie bis zu 26 Wochen lang unterstützen. Sollten keine Kinder im Haushalt leben, zahlen die gesetzlichen Krankenkassen bei akuter schwerer Krankheit eine Haushaltshilfe für längstens vier Wochen. Voraussetzung ist, dass keine andere im Haushalt lebende Person helfen kann. Wie lange die Haushaltshilfe im Einzelfall benötigt wird, richtet sich nach der individuellen Situation.

In der Regel ist eine gesetzliche Zuzahlung durch den Versicherten erforderlich. Wird die Haushaltshilfe wegen Schwangerschaft oder Entbindung geleistet, kann diese Zuzahlung entfallen.

Mehrleistungen der AOK

Die AOK NORDWEST übernimmt die Kosten für eine Haushaltshilfe bei akuter schwerer Krankheit unter bestimmten Bedingungen als Mehrleistung sogar über den gesetzlich vorgegebenen Zeitraum von 26 Wochen hinaus. Außerdem hat sie die Altersgrenze für im Haushalt lebende Kinder auf die Vollendung des 14. Lebensjahres erweitert. Weitere Infos dazu auch unter www.aok.de/nw, Bereich ‚Leistungen & Services‘.

AOK NORDWEST

Kopenhagener Straße 1
44269 Dortmund
Tel. (0231) 4 19 30
E-Mail: kontakt@nw.aok.de
www.aok.de/nw