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Eisdielen-Eröffnung: Kein Bußgeld nach Wirbel um Poldi

Köln. Nach dem Wirbel um den Auftritt von Fußballer Lukas Podolski (32) bei der Eröffnung einer zweiten Eisdiele in Köln wird es keinen Bußgeldbescheid seitens der Domstadt geben. „Es gibt kein Bußgeld“, sagte eine Sprecherin der Stadt am Montagabend mit Verweis auf eine Entscheidung des zuständigen Stadtdirektors. Podolski war bei dem Event am Samstag selbst erschienen, obwohl die Stadt dies wegen eines fehlenden Sicherheitskonzeptes zuvor untersagt hatte.

Eisdielen-Eröffnung: Kein Bußgeld nach Wirbel um Poldi

Der damalige Fußball-Nationalspieler Lukas Podolski grüßt die Medienvertreter. Foto: Federico Gambarini/Archiv

Ein Bußgeldverfahren sei eine von verschiedenen Reaktionen, die rein theoretisch rechtlich möglich gewesen wären, erläuterte die Stadt- Sprecherin. Es gebe auf der einen Seite keinen Promi-Bonus, es werde aber auf der anderen Seite aber auch nicht mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Zuvor hatte es in der Stadtverwaltung geheißen, der Bericht der am Samstag eingesetzten Ordnungsamtsmitarbeiter werde ausgewertet. Danach werde entschieden, wie weiter verfahren werde.

Nachdem die Stadt Köln von der geplanten Eröffnung des Eisladens am Heumarkt in der Altstadt erfahren hatte, erließ das Ordnungsamt am Freitag eine Ordnungsverfügung - und untersagte einen Auftritt des Ex-Stars des 1. FC Kölns am Folgetag. Der Grund sei ein fehlendes Sicherheitskonzept für den belebten und vielbefahrenen Platz mit Bussen und Bahnen, wie mehrere Kölner Medien berichteten. „Poldi“ kam am Samstag dann aber doch. Bei der Eröffnung der ersten Eisdiele von Podolski vor knapp einem Jahr waren rund 2000 Fans gekommen. Ganze Straßenzüge wurden damals blockiert, die Polizei war ausgerückt.

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