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Eisbären wollen historisches Comeback

München. Die Eisbären Berlin können in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) als erste Mannschaft Meister werden, obwohl sie in der Finalserie schon 1:3 zurücklagen.

Eisbären wollen historisches Comeback

Das entscheidende Tor für die Berliner zum 6:5 in der Nachspielzeit wurde erst durch Videobeweis anerkannt. Foto: Peter Kneffel

Vor Partie Nummer sechs am Dienstag (19.30 Uhr) in Berlin gegen den EHC Red Bull München steht es 2:3, mit zwei Erfolgen würden die Hauptstädter das Novum perfekt machen.

Seit Einführung der Best-of-Seven-Serien im Endspiel ist nur in der Debütsaison 2013/14 die Entscheidung erst im siebten Spiel gefallen. Damals gewann der ERC Ingolstadt gegen die Kölner Haie. Ingolstadt hatte zwar die ersten zwei Matches der Serie verloren, dann aber auf 3:2 gestellt und im Showdown in Köln den Meistertitel gefeiert.

In der gesamten Playoff-Historie der DEL gab es erst ein Duell, in dem eine Mannschaft nach 1:3-Rückstand noch gewann. 2008 gelang so ein Comeback den Frankfurt Lions im Viertelfinale gegen Iserlohn.

Für München ist ein siebtes Playoff-Spiel Neuland: Die 2012 in die DEL aufgestiegene Mannschaft schied 2015 mit 0:4 im Viertelfinale aus, ehe sie ein Jahr danach ihren Siegeszug startete. In den Meisterjahren 2016 und 2017 standen auf dem Weg zum Titel jeweils zwei 4:1-Erfolge und ein 4:0-Triumph zu Buche. Auch diesmal war München mit zwei 4:1-Siegen souverän in das Finale eingezogen.

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