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Einer von 120 Ehec-Infizierten in USA gestorben

Phoenix. Ehec-Erreger haben in den USA rund 120 Menschen befallen und einen infizierten Patienten getötet. Aus jedem zweiten der 50 Bundesstaaten seien Fälle gemeldet worden, teilte die Gesundheitsbehörde CDC mit. Offenbar stamme der Erreger aus einem Typ Römersalat aus der Region Yuma, die im Südstaat Arizona an der Grenze zu Mexiko liegt. Die CDC rief Verbraucher und Restaurants auf, keinen Römersalat aus Yuma zu kaufen oder zu essen.

Einer von 120 Ehec-Infizierten in USA gestorben

Elektronenmikroskopische Aufnahme von EHEC-Bakterien, einer gefährlichen Variante des harmlosen Darmbewohners Escherichia coli. Foto: Manfred Rohde/HZI

Ehec kann blutige Durchfälle auslösen und in schweren Fällen zu Nierenversagen führen, es gibt aber auch unscheinbare Verläufe. In den USA seien 52 Menschen wegen der Infektion ins Krankenhaus gekommen, 14 davon litten an Nierenversagen, teilte die CDC mit. Der eine Todesfall habe sich in Kalifornien zugetragen.

Die Website „The Verge“ berichtete, die Salatsaison in Yuma sei vorüber. Der Kopfsalat in Restaurants und Supermärkten sei deshalb unbedenklich oder gebe nur dann Anlass zur Sorge, wenn nicht klar sei, wo genau er angebaut wurde. Die CDC warnte auch vor Salatmischungen, in denen geschnittener Römersalat aus Yuma enthalten ist. „Wenn Sie nicht wissen, ob der Salat in einer Salatmischung enthalten ist, essen Sie sie nicht.“

Ehec ist ein oft sehr ansteckender, aggressiver Erreger und eine Sonderform der Kolibakterien. Der schwere Verlauf einer Erkrankung endet in etwa zwei Prozent der Fälle tödlich. Im Frühjahr 2011 hatte die größte deutsche Ehec-Epidemie 53 Menschen das Leben gekostet. In Deutschland tritt die Krankheit immer wieder mal auf, dort werden jährlich rund 1000 Ehec-Fälle gemeldet.

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