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Eine typische Bergbauampel

19.11.2018
Eine typische Bergbauampel

Kathrin Hänig (2.v.l.) hatte die Idee zur Grubenmännchenampel. Eine davon steht in Duisburg. Foto privat

Von Claudia Engel

Dorsten. Das Ampelmännchen begegnet uns allen täglich, wenn wir als Fußgänger unterwegs sind. Das Ampelmännchen ist mal rot und mal ist es grün. Wenn es rot ist, steht es mit herabhängenden Armen abwartend da. Wenn es grün ist, marschiert es flotten Schrittes voran. Nun haben sich zahlreiche Menschen Einiges einfallen lassen, um das Ampelmännchen passend zur Umgebung zu gestalten. Es gibt das Ossi-Ampelmännchen. Ossi – das steht als Abkürzung für Menschen aus Ostdeutschland. Die hatten schon vor dem Fall der Mauer ein putziges, eigenes Ampelmännchen. Das fand auch im Westen Gefallen. Im Gegensatz zu vielen anderen Dingen aus der ehemaligen DDR. In der Mongolei gibt es berittene Ampelmännchen. Die Österreicher haben zwei Ampelmännchen, die ihr Rad schieben. Ein Symbol dafür, dass man abzusteigen hat, wenn man mit dem Rad bei Grün die Straße überquert. Dorsten soll nun eine Grubenmännchenampel bekommen. Denn Dorsten war einst Standort für eine Zeche. Die Bergmänner fuhren unter Tage, um dort im Licht ihrer Grubenlampe zu schuften. Das Grubenmännchen trägt also eine Grubenlampe in der Hand. Die Idee dafür hatte eine Dorstenerin, Kathrin Hänig. Sie hofft, dass Dorsten bald diese Ampel hat.

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