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Ein großer Abend voller Pop-Erinnerungen

Queen und Adam Lambert in der Kölner Lanxess Arena

Adam Lambert und Queen haben dem Kölner Publikum einen ganz besonderen Abend geboten. Ausnahme-Genie Freddie Mercury kann Lambert zwar nie das Wasser reichen, doch er sorgt für einen Abend voller Erinnerungen.

von Max Florian Kühlem

,

Köln

, 13.06.2018
Ein großer Abend voller Pop-Erinnerungen

Adam Lambert (l.) und Queen-Gitarrist Brian May (r.) begeisterten das Kölner Publikum. © Thomas Brill

„Is this the real life? Is this just fantasy?“ Diese Frage aus dem größten opernhaften Hit der Rockgeschichte stellt sich Adam Lambert jeden Abend, an dem er wieder mit Brian May und Roger Taylor, den Legenden der Gruppe Queen, auf der Bühne stehen darf. In der Kölner Arena ließ er 12.500 Fans die unbändige Freude spüren, die er dabei empfindet.

Irgendwann thematisiert Adam Lambert das größte Problem des Auftritts einfach selbst: „Ich weiß, was ihr denkt: Pff, das ist ja gar nicht Freddy...“ Und natürlich kann der Musicaldarsteller und Zweite der achten Staffel von American Idol dem Ausnahme-Genie Freddie Mercury stimmlich und von Ausruck und Energielevel her nicht annähernd das Wasser reichen.

Lamberts Stimme ist geschmeidig und gelenkig

Doch seine Stimme ist geschmeidig und gelenkig genug, um die komplizierten Melodien von Queens größten Hits, die nie kompliziert klingen sondern immer problemlos ins Ohr flutschen, mühelos zu singen während er in extravaganten Outfits über die Bühne wirbelt. Am Anfang trägt er zum Beispiel einen langen, roten, ärmellosen Ledermantel, der seine Armtatoos betont, glitzernde Plateau-Schuhe, viel Schmuck und ordentlich Kayal um die Augen.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Queen und Adam Lambert in Köln

Adam Lambert und Queen heizten dem Publikum in Köln ein.
13.06.2018
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Adam Lambert und Queen heizten dem Publikum ein.© Thomas Brill
Adam Lambert und Queen heizten dem Publikum ein.© Thomas Brill
Adam Lambert und Queen heizten dem Publikum ein.© Thomas Brill
Adam Lambert und Queen heizten dem Publikum ein.© Thomas Brill
Adam Lambert und Queen heizten dem Publikum ein.© Thomas Brill
Adam Lambert und Queen heizten dem Publikum ein.© Thomas Brill
Adam Lambert und Queen heizten dem Publikum ein.© Thomas Brill
Adam Lambert und Queen heizten dem Publikum ein.© Thomas Brill
Adam Lambert und Queen heizten dem Publikum ein.© Thomas Brill
Adam Lambert und Queen heizten dem Publikum ein.© Thomas Brill
Adam Lambert und Queen heizten dem Publikum ein.© Thomas Brill
Adam Lambert und Queen heizten dem Publikum ein.© Thomas Brill
Adam Lambert und Queen heizten dem Publikum ein.© Thomas Brill
Adam Lambert und Queen heizten dem Publikum ein.© Thomas Brill
Adam Lambert und Queen heizten dem Publikum ein.© Thomas Brill
Adam Lambert und Queen heizten dem Publikum ein.© Thomas Brill
Adam Lambert und Queen heizten dem Publikum ein.© Thomas Brill
Adam Lambert und Queen heizten dem Publikum ein.© Thomas Brill
Adam Lambert und Queen heizten dem Publikum ein.© Thomas Brill
Adam Lambert und Queen heizten dem Publikum ein.© Thomas Brill
Adam Lambert und Queen heizten dem Publikum ein.© Thomas Brill

Um große Showeffekte im Mittelpunkt der gigantischen Bühne ist er also nie verlegen, doch manchmal muss er sie auch komplett den Legenden überlassen, um die es hier eigentlich geht: Brian May nutzt jede sich irgendwie bietende Gelegenheit für ausschweifende E-Gitarrensoli und Roger Taylor liefert sich erst ein Schlagzeug-Battle und singt dann erstaunlich stark David Bowies Part in „Under Pressure“.

Mischung aus Hommage und Live-Erlebnis

So ist dieser Abend eine anregende Mischung aus Hommage und originärem Live-Erlebnis und von „Killer Queen“ bis „I Want It All“ fehlt wirklich kein Hit. 27 Stücke haben die konditionsstarken Queen + Adam Lambert am Ende gespielt. Bloß einer von Lambert ist dabei - „Lucy“ - aber darum ging es hier ja auch nicht.