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Ein Rad arbeitet mit

Ein Rad arbeitet mit

Das Wasserrad lockt jeden Tag neugierige Schüler an, die wissen wollen, wie man vor Ort umweltschonend Energie gewinnen kann.kolks Foto: Foto: Marco Kolks

Wulfen. Hätte man Menschen, die vor circa 1000 auf der Erde gelebt haben, ein Wasserrad gezeigt, hätten sie das wahrscheinlich für gar nichts besonderes gehalten. Schon ungefähr 300 Jahre, bevor die Menschen in Europa angefangen haben, die Jahre zu zählen, haben die Griechen Wasserräder gebaut. Das sind, das sieht man auch auf dem Foto, große Räder, die in einen Bach oder Fluss gebaut sind und von dem Wasser, das in diesem fließt, angetrieben werden. Natürlich nicht nur, weil das schön aussieht. Sondern weil durch das drehende Rad eine Kraft oder Energie entsteht, die der Mensch nutzen kann, um damit etwa Maschinen anzutreiben. So war es sehr lange Zeit üblich, dass an den Häusern, wo früher das Getreide zu Mehl gerieben wurde (Mühle), Bäche und Wasserräder waren. Damit konnte man die großen, schweren Mahlsteine betreiben.

Das war, bevor es – wie das heute normal ist – die Energie, also den Strom, einfach aus der Steckdose gab.

Weil es aber eine sehr umweltschonende Art ist, um Energie zu gewinnen, gibt es jetzt auch an der Gesamtschule Wulfen ein Wasserrad. Im Moment werden damit Lampen betrieben. In Zukunft soll das Rad eine Handyladestation mit Energie versorgen.

Marie Rademacher

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