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Ein Händchen für die Kinder

SÜDKIRCHEN Einen runden Geburtstag feiert in diesen Tagen die Übermittagsbetreuung in der Elisabeth-Ernst-Schule. Seit zehn Jahren kümmern sich Agnes Hilmer, Ulla Puppendahl und Stefanie Fritzl gemeinsam um eine bunt gemischte Gruppe von Erst- bis Viertklässlern. Mit spannenden Erlebnissen.

von Von Kevin Kohues

, 28.11.2007

Und zwar jeden Tag von 11.30 Uhr bis 14 Uhr. "Die Idee hatte der damalige Schulleiter Werner Trogemann", erinnert sich Ulla Puppendahl, "der Bedarf war da und wir haben uns dann sofort gemeldet." Mit acht Kindern ging es 1997 los, heute besteht die Gruppe aus 29 Schülern. "Unsere eigenen Kinder waren schon raus aus dem Grundschulalter, aber weil wir uns gerne weiter mit Kindern beschäftigen wollten, haben wir nicht lange gezögert", erzählt Ulla Puppendahl weiter.

Und Agnes Hilmer ergänzt: "Es ist eine interessante, abwechslungsreiche Tätigkeit. Spannend wird es jedes Jahr besonders zum Schulanfang, wenn neue Kinder dazukommen. Außerdem ist es schön zu beobachten, wie sich die ,Großen' entwickeln."

Fortbildung für die Frauen

Eine Ausbildung brauchten die drei Frauen für die Übermittagsbetreuung nicht, im Laufe der Jahre haben sie allerdings an einigen Fortbildungen der Familienbildungsstätten in Dülmen und Werne teilgenommen. Neben dem gemeinsamen Basteln und Spielen beinhaltet die Übermittagsbetreuung seit einiger Zeit auch eine Hausaufgabenbetreuung in einem separaten Raum. Dort können die Kinder selbstständig und in Ruhe arbeiten, die Betreuerinnen helfen bei Problemen.

Neben der täglichen Betreuung - auch an beweglichen Ferientagen - unternehmen sie mit den Kindern einmal im Jahr einen Ausflug. In den vergangenen Jahren etwa in den Zoo und ins Planetarium nach Münster, zum Biggesee und im Rahmen einer Wanderung zum Schlosspark nach Nordkirchen.

Gut 70 Kinder haben die Betreuerinnen in zehn Jahren insgesamt begleitet - und alle drei hoffen, dass noch viele dazukommen. 

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