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Duisburger U-Bahn-Unfall: Fahrer musste Bahn steuern

Duisburg. Beim Duisburger U-Bahn-Unfall mit mehr als 20 Verletzten wurden die Züge nicht wie sonst üblich von der sogenannten Zugsicherungstechnik gesteuert. Es habe kurz vor dem Unfall am Dienstag eine Störung gegeben. Dadurch hätten die Fahrer die Bahnen in dem U-Bahn-Tunnel manuell steuern müssen - normalerweise übernimmt das im Tunnel die Sicherungstechnik, teilte die Duisburger Verkehrsgesellschaft (DVG) am Donnerstag mit. Dabei sei es zu dem Auffahrunfall gekommen.

Duisburger U-Bahn-Unfall: Fahrer musste Bahn steuern

Die U-Bahn Station "Auf dem Damm" ist wegen eines Unfalls gesperrt. Foto: Roland Weihrauch/Archiv

Das Duisburger Zugsicherungssystem soll Unfälle im U-Bahn-Tunnel verhindern. Ist eine Straßenbahn unterirdisch unterwegs, regelt es unter anderem die Geschwindigkeit und den Sicherheitsabstand der Bahnen. Kommen sich zwei Bahnen näher als 150 Meter, zieht das System die Notbremse.

Doch die automatische Steuerung war am Dienstag nicht aktiv, teilte die DVG mit. Bei einem anderen Zug gab es eine Störung im Kommunikationsmodul, das für den Datentransfer zwischen Zug und Sicherungssystem verantwortlich ist. Deshalb sei bei den Bahnen wie in solchen Fällen vorgeschrieben auf manuelle Steuerung durch den Fahrer umgestellt worden. Dem Fahrer werde dann automatisch angezeigt, dass er das Fahrzeug nun selbst steuern muss.

Das habe auch wie geplant funktioniert. Ein technischer Fehler der Zugsicherung sei somit als Grund für den Zusammenprall der beiden Bahnen ausgeschlossen, erklärte die DVG. Das System wird derzeit erneuert, weil laut DVG bald keine Ersatzteile mehr dafür zu bekommen sind.

Weshalb die Bahn dann nicht rechtzeitig zum Stehen kam und auf die vorausfahrende Bahn auffuhr, wird weiter ermittelt. Ein Gutachten zur Unfallursache werde erst in einigen Wochen erwartet, sagte ein Polizeisprecher. Die zwei bei dem Unfall schwer verletzten Passagiere hätten das Krankenhaus bereits wieder verlassen können.

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