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Düsseldorf organisiert Tagung über Galeristen Max Stern

Düsseldorf. Nach der umstrittenen Vertagung einer Ausstellung über den jüdischen Kunstsammler Max Stern (1904-1987) organisiert die Stadt Düsseldorf Ende November eine Konferenz zu dem Thema. Die eintägige, öffentliche Veranstaltung soll sich mit Leben und Wirken Max Sterns in Geschichte und Gegenwart befassen, wie die Stadt am Donnerstag mitteilte.

Vor der späteren Sonderausstellung sollen auf der am 29. November geplanten Tagung auch der Düsseldorfer Kunsthandel im Nationalsozialismus, die Biografie Sterns und Wiedergutmachungsbemühungen der Nachkriegszeit behandelt werden. Stern wurde Ende 1937 von den Nazis zur Auflösung seiner Düsseldorfer Galerie gezwungen, er konnte nach Paris und London fliehen und ging 1941 nach Kanada.

Das Verschieben der ursprünglich für das Frühjahr 2018 geplanten Stern-Ausstellung war von Vertretern jüdischer Organisationen kritisiert worden. Die Stadt hatte den Rückzieher begründet mit laufenden Auskunfts- und Restitutionsgesuchen in deutschen Museen, die in Zusammenhang mit der einstigen Galerie Max Stern stünden. Die Ausstellung soll nun im Herbst, beziehungsweise Winter 2019/20 in Düsseldorf stattfinden.

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