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Dreifachmord von Hille: THW hilft bei Spurensuche

Hille. Das Technische Hilfswerk (THW) hat auf dem Grundstück des mutmaßlichen Dreifachmörders von Hille in Ostwestfalen mehrere Gruben ausgepumpt. „Hinweise auf weitere Opfer gab es nicht. Wir wollten aber ganz sicher sein, dass wir keine Spuren übersehen haben“, sagte ein Sprecher der Bielefelder Polizei zu dem Einsatz des THW am Dienstag. Mit der erneuten Durchsuchung will die Polizei die Ermittlungen am Tatort abschließen. Polizei und Staatsanwaltschaft hatten die Aktion auf dem Hof des 51-jährigen mutmaßlichen Täters im Vorfeld angekündigt.

Die Ermittler werfen ihm vor, einen 30-Jährigen aus den niedersächsischen Stadthagen mit einem Hammer erschlagen zu haben. Diese Tat hat der ehemalige Fremdenlegionär eingeräumt. Er sitzt in Bielefeld in Untersuchungshaft.

Kurz nach der ersten Tat fanden die Ermittler auch die Leiche eines 64-jährigen Hilfsarbeiters und eines Nachbarn (71). Polizei und Staatsanwaltschaft gehen von Habgier als Tatmotiv aus. Bei seiner Festnahme nach der Flucht nach Bayern hatte der 51-jährige Deutsche Bankkarten der Opfer bei sich. Zu diesen beiden weiteren Todesfällen äußert sich der Mann bislang nicht.

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