Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

juraXX zu schnell gewachsen

25.06.2007

Zu schnelles Wachstum und die daraus resultierende Finanzierungslücke haben zu den finanziellen Problemen der Rechtsanwaltskette juraXX mit Sitz in Dortmund geführt. Das sei festgestellt worden, als das Sanierungskonzept erstellt wurde, heißt es in einer gemeinsamen Presserklärung von Insolvenzgutachter und juraXX. «Diese Problematik, die bereits durch die eingeleiteten Sanierungsmaßnahmen in Angriff genommen worden ist, soll mit Durchführung des vorläufigen Insolvenzverfahrens nachhaltig beseitigt werden», heißt es darin weiter.

Erste Schritte

Um die Sanierung bemühen sich der Insolvenzgutachter Dr. Christoph Schulte-Kaubrügger, die involvierten Banken sowie die Sanierungsberater von Aderhold v. Dalwigk Knüppel / RölfsPartner. Mit dem Sanierungskonzept wurden in einem ersten Schritt bereits einige juraXX-Standorte auf die vor Ort tätigen Partneranwälte übergeleitet. Damit werde gewährleistet, dass die Mandanten von den ihnen bekannten Ansprechpartnern auch zukünftig betreut werden können. Weiterhin sei sichergestellt, dass die laufende Rechtsberatung für die noch nicht übergeleiteten Standorte fortgeführt werde. Zu diesem Zweck sei der Mandantenstamm von einem überregionalen Zusammenschluss von juraXX-Partneranwälten übernommen worden.

Konzept

Nach dem Konzept, das mit dem Insolvenzgutachter abgestimmt sei, erfolge nun eine planmäßige Einleitung eines vorläufigen Insolvenzverfahrens, bei dem die juraXX GmbH zurückbleibe.

Wie berichtet hatten Partneranwälte Insolvenzanträge beim Amtsgericht gestellt und ein Ermittlungsverfahren wegen Insolvenzverschleppung sowie wegen Betrugs gegen juraXX-Gründer Eugen Boss und vier weitere Beschuldigte läuft. kiwi

Lesen Sie jetzt