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Entschärfung am Dienstagabend lief erfolgreich

Erneut Bombe an der Deggingstraße gefunden

An der Deggingstraße wurde am Dienstag erneut eine britische 250-Kilo-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes entschärften die Bombe gegen 20.40 Uhr erfolgreich. Von der Evakuierung waren rund 700 Anwohner betroffen.

Dortmund

08.05.2018
Entschärfung am Dienstagabend lief erfolgreich

Evakuierungsradius der Entschärfung am 8. Mai 2018. © Stadt Dortmund

Stand 20.49 Uhr: Auch die zweite Fliegerbombe an der Deggingstraße binnen zwei Tagen wurde am Dienstagabend erfolgreich entschärft. Das teilte die Stadt soeben via Twitter mit.


Die Anwohner können somit wieder in ihre Häuser zurückkehren - deutlich früher als in der Nacht zu Dienstag. Auch die vielen Mitarbeiter von Stadt, Feuerwehr, Polizei, Johannitern und weitere Helfer dürften froh sein, dass sie nicht wieder bis spät in die Nacht arbeiten müssen.

Wir beenden unsere Berichterstattung über die Entschärfung an dieser Stelle und wünschen einen schönen Abend!

Stand 20.03 Uhr:
Die Stadt teilt soeben mit, dass die Entschärfung begonnen hat. Somit hat die Evakuierung letztlich doch nicht so lange gedauert, wie anfangs gedacht. Denn bis etwa 19.30 Uhr war erst die Hälfte des Evakuierungsgebietes geräumt worden. Die zweite Hälfte ging dann offenbar deutlich schneller.

Das Ordnungsamt ist nach Angaben der Stadt mit 52 Kollegen vor Ort, zudem sind 12 Mitarbeiter des Tiefbauamtes und 16 Helfer der Johanniter da. Und natürlich die Polizei. Unsere Reporterin hat sich eben ein Bild von der Lage in der Landgrafen-Grundschule gemacht, die als Evakuierungsstelle dient. Dort harren - wie bereits am Montagabend - zahlreiche Anwohner aus, bis die Bombe entschräft ist.

Stand 17.30 Uhr:
Ordnungsamt und Polizei beginnen mit der Evakuierung des Gebietes. „Bitte verlassen Sie spätestens jetzt Häuser und Büros“, lautet die Aufforderung.

Erstmeldung:

Aus Sicherheitsgründen muss das umliegende Gebiet in einem Radius von 300 Meter evakuiert werden. Von der Evakuierung sind unter anderem ca. 700 Anwohner betroffen sowie ca. 1.000 Mitarbeiter der Firma Uhde, Teilbereiche der DSW21 und des Dortmunder Systemhauses und die Kindertagesstätte, Von der Berkenstraße 2, Bus- und Bahnlinien sowie die B1 sind nicht beeinträchtigt.

Eine Evakuierungsstelle wird in der Landgrafen-Grundschule, Landgrafenstraße 1-3, eingerichtet. Für einen Transfer vom zu evakuierenden Gebiet zur Landgrafen-Grundschule steht ein Bus der Feuerwehr an der Ecke Lendgrafenstraße / Karl-Marx-Straße ab 17 Uhr bereit.

Evakuierung verzögerte sich

Auf dem Gelände der Stadtwerke entsteht derzeit ein neues Wohngebiet. Bereits am Montag, 7. Mai, wurde auf der Baustelle eine Fliegerbombe gefunden, die in der Nacht auf Dienstag von Experten der Bezirksregierung Arnsberg entschärft werden musste. 250 Anwohner waren von der Evakuierung betroffen, diese verzögerte sich bis nach Mitternacht, da sich einige Anwohner weigerten, ihre Häuser zu verlassen.

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"Es ist irritierend, dass Menschen zunehmend nicht mehr in der Lage zu sein scheinen, die Gefährlichkeit von Weltkriegsbomben nachvollziehen zu können", so die Bezirksregierung, die darauf hinweist, dass eine Entschärfung keine Kleinigkeit ist und eine reale Gefahr für Jeden im Umkreis gegeben ist.

Zügige Entschärfung erwünscht

Erst gegen 1 Uhr konnte der Bereich geräumt werden und die Experten der Bezirksregierung loslegen. Nach 2 Uhr war der Blindgänger entschärft worden und die Anwohner konnten zurück in ihre Wohnungen.

Die Einsatzkräfte möchte alle betroffenen Anwohner eindringlich bitten, ihre Häuser zu verlassen und gegebenenfalls die Evakuierungsstelle aufzusuchen. Nur so kann eine zügige Entschärfung gewährleistet werden.

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