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Wasser legt Telefonleitungen komplett lahm

04.06.2007

Dorstfeld Der Bruch eines Wasserrohres ist der Auslöser einer massiven Störung der Telefonleitungen im Bereich Walter-Welp-Straße. Vermutlich bis zu 200 Anschlüsse waren gestern «tot» - und das seit Montagmittag. Viele Firmen waren deshalb gestern nicht zu erreichen. «Uns laufen die Kunden vielleicht weg», mutmaßt ein erboster Joachim Bauszus, Chef der Verpackungen Bauszus GmbH mit Sitz an der Walter-Welp-Straße, «wenn das so weiter geht, kann ich mein Geschäft dicht machen.» Sein Zorn richtete sich gestern im Gespräch mit den Stadtteil-Nachrichten gegen die Deutsche Telekom. Der Grund: Neben dem Problem, weder telefonieren, faxen, E-Mails abschicken, noch ins Internet gehen zu können, haben die Betroffenen, darunter viele Firmen, die Schwierigkeit, dass Hilfe durch die Deutsche Telekom schwer zu bekommen ist. «Ich habe per Handy unzählige Telefonate mit Hotlines und anderen Stellen bei der Telekom und ihrer Tochter T-Systems geführt, alle vergeblich», beklagte sich gestern auch Isabelle Goronz, die bei der ebenfalls vom Leitungsnetz abgekappten Firma Unipack GmbH für technische Angelegenheiten zuständig ist. Im Laufe des gestrigen Nachmittags reagierte die Telekom allerdings und schickte Fachleute zur Höfkerstraße, in der die DEW21 mittlerweile dabei war, einen Wasserrohrbruch zu beheben. Ausgetretenes Wasser hatte eine Verbindungsmuffe an einem so genannten 200-paarigen Kabel überschwemmt und zu Kurzschlüssen geführt. Das Problem: «So lange der Rohrbruch nicht behoben ist, können wir das Kabel nicht austauschen und gegen eines des neuesten Standards austauschen», erklärte Telekom-Pressesprecher Udo Wendlandt auf Anfrage der Stadtteilredaktion. Die Frage, warum die Telekom für die Firmen so schlecht zu erreichen war, beantwortete er mit dem Hinweis auf den Streik und personelle Unterbesetzung. Bre

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