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Tourismus steuert neue Ufer an

Urlaubsscharen am Phoenix-See? Unwahrscheinlich. Geschäftsleute, die ihren Kongress um einen Besuchstag verlängern? Schon eher. Aber auf jeden Fall: Mehr Druck in Sachen DO-Tourismus.

12.06.2007

Das ist die Marschroute, die die Verwaltungsspitze vorgegeben hat. Sichtbares Zeichen des Aufbruchs: Die Zuständigkeit für das Team von «Dortmund Tourismus» wechselt von der behäbigen Dortmund Agentur in die agile Wirtschaftsförderung. Dort kümmert sich demnächst Patrick Ledune um das Thema. Der weiß: «Die Tourismus-Wirtschaft ist nicht uninteressant.» Wobei er weniger an Bettenburgen am Phoenix-Strand denkt, sondern eher an Geschäftstourismus und den boomenden Bereich Einkäufer, z B. per Billigflieger aus England. Sigrun Späte von Dortmund Tourismus schätzt, «dass 80 bis 85 % der Übernachtungen» auf Geschäftsreisende entfallen. Ziel sei es, diese Klientel, die schon in der Stadt sei, länger zu halten. Ledune will ein Gutachten in Auftrag geben, um fundierte Zahlen zu haben. Schon jetzt ist klar, dass die Stadt eine neue, repräsentative Anlaufstelle für Gäste auf dem U-Gelände installieren will, das so genannte Besucherzentrum (wir berichteten). Man müsse den Gästen möglichst viel und möglichst aus einer Hand bieten, so das Credo. OB Langemeyer: «Wir wollen mit einer anderen Power an das Thema gehen.» Dortmund-Tourismus (siehe Interview rechts) freut sich über die künftige Anbindung an die Wirtschaftsförderung, die nicht zuletzt einen Imagegewinn bedeute. jöh

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