Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Stadt will Wohnungen auf Peine-Fläche

15.06.2007

Lindenhorst Anlässlich der Verschwenkung der Lindenhorster Straße hatte der SPD-Ortsverein zu einer Informationsveranstaltung in das Vereinsheim St. Barbara eingeladen. Zu Gast waren Dieter Mehlem vom Planungsamt und Bernd Schulte aus dem Tiefbauamt.

«In der Zeit vom 30. Juni bis zum 2. Juli und vom 7. bis zum 9. Juli wird an der Unterführung unter der Bahnstrecke ein Einschub vorgenommen und eine Brücke eingepresst - am ersten Wochenende von der Nordseite, am zweiten Wochenende von der Südseite her», stieg Bernd Schulte in das Thema ein. Für den Lärmschutz an der Fürst-Hardenberg-Allee gebe es nur noch kleine Restarbeiten zu erledigen, fuhr Schulte fort. Der Lärmschutz zwischen der Siedlung um den Börgerhoffweg und der südlich davon verlaufenden Bahnstrecke stehe allerdings noch aus.

Bürgschaft

Das Problem, dass der Investor der Siedlung sich hier nicht kooperativ zeige, könne höchstens über die Bürgschaft gelöst werden, die in solchen Fällen hinterlegt werde. «Wir stehen auch bei diesem Bauvorhaben in intensiven Verhandlungen und streben eine schnelle Lösung an. Fristen gibt es noch nicht», informierte Schulte.

Dieter Mehlem hatte Neuigkeiten über das Gelände der ehemaligen Brotfabrik Peine an der Bergstraße. Anders als der Besitzer würde das Planungsamt dort gern Wohnbebauung sehen. Dies allerdings mit einem sogenannten «einfachen Bebauungsplan», der einem Investor oder dem Besitzer einige Freiheiten in der näheren Gestaltung lasse. Denn die Nutzung des gesamten Areals als Geschäftsfläche für einen Discounter - wie sich der Besitzer dies vorstelle - würde der Evinger Mitte schaden und sei nur in verkleinerter Form direkt an der Bergstraße möglich, so Mehlem weiter. Möglich sei hier etwa die Ansiedlung eines kleineren Lebensmittelgeschäfts in der Größenordnung von ca. 500 Quadratmetern.

Kauf möglich

«In der Verwaltung wird auch momentan geprüft, ob die Stadt dem Besitzer das Areal nicht abkaufen kann», informierte Hans-Jürgen Unterkötter, Bezirksfraktionssprecher der SPD. Sewe

Lesen Sie jetzt