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«So liebt Gott die Welt»

20.06.2007

Brackel Zu ihrem Sommerkonzert hatte die Kreiskantorei «Domino» in die alte evangelische Kirche am Hellweg geladen.

Das Ensemble setzt sich aus erfahrenen Sängerinnen und Sängern zusammen, die schon in anderen Chören des Kirchenkreises Dortmund-Mitte-Ost aktiv sind. Auch wenn der Beginn der Aufführung mit der «Cantate Domino» von Hans Leo Hassler (1564-1612) einem Meister der Renaissance gewidmet war, erklangen im weiteren Programm ausschließlich Werke zeitgenössischer Tonsetzer.

Die Kompositionen von John Rutter (*1945) oder Bob Chilcott (*1955), erst in unserer Zeit entstanden, sind Teile der großartigen Tradition anglikanischer Kirchenmusik. Da erklang von Rutter, besetzt nur mit Sopran- und Altstimmen, der Hymnus «I will sing with the Spirit». Es folgten zwei Teile aus dem Magnificat dieses Meisters. Und hinzu hatte der musikalische Leiter, Kreiskantor Wolfgang Meier-Barth, einen weiteren Lobgesang an Maria, « Of a Rose, a lovely Rose» mit zehn Versen, in durchkomponierter Form, gewählt. Meier-Barth leitete seinen Chor mit sicherer und genauer Zeichengebung, wobei er Wert auf die sinnvolle Ausdeutung von Text und Musik legte. Mit Bob Chilcotts «So liebt Gott die Welt» und «Irish Blessing» erfreute der Chor die Zuhörer.

So waren auch die Kompositionen von Friedel W. Böhler, «Kommt mit Gaben und Lobgesang», Gerd Peter Münden (*1966), «Sprich nur ein Wort» und «Segen des Himmels», wie auch das «Salve mundi domine» von Hansruedi Willsegger (*1935) sehr schöne Beiträge zeitgenössischer Chormusik.

Mit dem Lüner Pianisten und Organisten Norbert Chlebowitz hatte der Chor einen einfühlsamen und versiert begleitenden Musiker. Auch die Orgelimprovisationen dieses Interpreten waren klangvolle Intermezzi einer musikalischen Stunde. WeFi

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