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Schule rollt Besuchern roten Teppich aus

19.06.2007

Hörde Wann kann man so etwas schon erleben? Eine Schule rollt einem den roten Teppich aus und drückt einem beim Eintreten eine rote Rose in die Hand.

So geschehen am Samstagmorgen in der Karl-Müchler-Schule am Schallacker. Die schulgeldpflichtige Privatschule feierte ihren Tag der offenen Tür und Interessierte - egal ob Schüler, Eltern oder Anwohner - waren herzlich willkommen. Kinder konnten sich beim Dosenwerfen oder Experimentieren austoben und sich einen Sketch der neunten Klasse anschauen. Die Erwachsenen begaben sich derweilen auf eine kulinarische Reise durch die Welt und informierten sich am Infostand über die Schule.

Diese ist in jedem Fall einzigartig. Nicht nur, weil sie die einzige noch verbliebene Privatschule im Regierungsbezirk Arnsberg ist. Vor allem besticht sie durch ein sehr ausgewogenes Schüler-Lehrer-Verhältnis: 16 Lehrer für 50 Schüler. Entsprechend klein sind die Klassen. «Wir achten darauf, dass nicht mehr als 15 Schüler in eine Klasse gehen», sagt Schulleiterin Barbara Kulke.

Das wissen vor allem die Schüler zu schätzen, die es aus verschiedensten Gründen nicht an einer staatlichen Schule geschafft haben. Abiturient Jan verließ das staatliche Gymnasium in Selm in Klasse 13 -«aus gesundheitlichen Gründen», wie er erzählt. Sein Abitur wollte er aber auf jeden Fall machen und so kam er nach Hörde, wiederholte die Klassen 12 und 13 und hat nun einen besseren Notendurchschnitt, als er es an seiner alten Schule geschafft hätte.

Auch Monika Pfeiffer ist begeistert. Sie unterrichtet erst seit Februar an der Schule und ist erstaunt über die Möglichkeiten, die sich ihr hier bieten. «Hier kann ich noch richtig Pionierarbeit leisten und Dinge verwirklichen», schwärmt sie. uta

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