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SSB sucht neuen Geschäftsführer

Kandidiert Präsident Bollmann selbst?

06.06.2007

Wieder Querelen beim Stadtsportbund (SBB): Zum 1. Juni hat sich der Dachverband von Geschäftsführer Achim Barbknecht (37) getrennt - Präsident Bodo Bollmann (53, Foto) überlegt jetzt, selbst für das Amt zu kandidieren. «Es gab keine Auseinandersetzungen, wir haben uns einvernehmlich getrennt», versicherte Bollmann gestern. Von «mehreren Seiten» habe es Kritik an der Arbeit von Barbknecht (seit September 2004 Nachfolger von Michael Libor) gegeben. Doch eigentlich hätte nicht der interne Streit über die SBB-Zukunftskonzepte den Ausschlag gegeben: «Seine fehlende Präsenz in Dortmund war für uns ausschlaggebend», erläuterte Bollmann. Barbknecht lebt in Bergisch-Gladbach (gut 80 Kilometer entfernt), pendelte täglich zum Arbeitsplatz. «Einigen Funktionären passte das überhaupt nicht», kommentiert Finanz-Chef Kurt Schweinert. Seit zehn Tagen ist die Stelle auf der Homepage des SBB ausgeschrieben. «Die Position ist mit großem Handlungs- und Entscheidungsspielraum versehen. Es wird erwartet, dass die gesuchte Person die Zukunft des Dortmunder Sports aktiv mitgestaltet», heißt es auf der Internetseite. Auch der ehrenamtliche Präsident Bollmann (derzeit selbstständiger Vereinsberater) schielt offenbar auf den hauptamtlichen Posten: «Ich überlege das noch.» Barbknecht selbst war gestern nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. weg www.ssb-do.de

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