Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Retter aus Dortmund drehten Däumchen

G 8-Gipfel: Polizei freut sich über US-Präsident als «Werbepaten»

08.06.2007

Die Polizei freut sich über prominente «Werbepaten» beim G 8-Gipfel in Heiligendamm: Als sich Bundeskanzlerin Angela Merkel am Mittwoch mit George Bush traf, begrüßte der US-Präsident beim Fototermin für die Weltpresse drei Kinder in T-Shirts der Dortmunder Polizei - die Bilder gingen um die Welt. Wie kam das? Wie berichtet ist Polizeidirektor Uwe Thieme (49) mit dem zehnköpfigen Ständigen Stab aus Dortmund seit Wochen vor Ort im Einsatz, unter anderem sind die Experten für die Sicherheit des informellen Treffens zwischen Merkel und Bush auf dem Gut «Hohen Luckow» zuständig gewesen. Ein Polizeisprecher: «Die Kinder der Pächterfamilie sahen in den Tagen zuvor die Polizei so häufig wie nie - als kleines 'Schmerzensgeld' bekamen sie die T-Shirts geschenkt.» Als die Drei darin am Mittwoch die Ankunft der Promis verfolgten, holten die Regierungschefs sie nach vorne... Anders als die Experten der Dortmunder Polizei drehten die Rettungsdienst-Mitarbeiter aus Dortmund (rund 120 meist ehrenamtliche Helfer von Arbeiter-Samariter-Bund, Deutsches Rotes Kreuz, Malteser Hilfsdienst sowie freiwilliger und Berufsfeuerwehr) meist Däumchen, in Heiligendamm mussten sie bislang noch nicht zu Einsätzen ausrücken. «Glücklicherweise gab es letztlich nur wenige schwer Verletzte - und die konnten durch die örtlichen Kräfte versorgt werden», erläutert Vize-Feuerwehrchef Detlev Harries, der von Montag bis Mittwoch selbst vor Ort war. Zum anderen hätte sich gezeigt, dass gerade die militanten Gegendemonstranten nicht vom öffentlichen Rettungsdienst behandelt werden wollten - offenbar hatten sie Angst, ihre Personalien anzugeben. «Die Stimmung unter den Kollegen war super, die Zusammenarbeit mit den Kräften vor Ort klappte prima. Viele haben die Zeit zu Übungen oder Fortbildungen genutzt», so Harries. weg

Lesen Sie jetzt