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Prüsse droht, Greive bleibt gelassen

19.10.2007

Dass SPD-Fraktionschef Ernst Prüsse nicht gerade für diplomatische Feinheiten bekannt ist, bewies er wieder mit seinem Lospoltern in Richtung Klinikum. Prüsse fordert den schnellen Notlagentarifvertrag, sonst sei mit Schließungen unrentabler Bereiche und damit Kündigungen von Beschäftigten zu rechnen.

Die Hauptgeschäftsführerin des Klinikums, Mechthild Greive, bleibt gelassen, denn gestern hätte es im kommunalen Klinikum Region Hannover einen Durchbruch hin zu einem Notlagentarifvertrag gegeben, üblicherweise befristet für drei Jahre. Greive: "Ich habe die Hoffnung nicht aufgegeben, mit allen Gewerkschaften vernünftig sprechen zu können." Erste Treffen mit Vertretern von Komba und Marburger Bund haben stattgefunden. Für den 5. Dezember ist ein Gespräch mit verdi anberaumt, aber die Klinikum-Chefin bemüht sich um einen früheren Termin.

Unterdessen kritisieren die Linken im Rat den SPD-Fraktionsvorsitzenden: Mit der Drohung, Abteilungen zu schließen, spiele Herr Prüsse Beschäftigte und Kranke gegeneinander aus. bö

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