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Neues Haus als Treffpunkt für fremde Studenten

14.06.2007

Ein Festakt, ein Wettbewerb und ein neues Haus: Die Gesellschaft der Freunde der Universität bereitet ihren 50. Geburtstag vor. Gefeiert wird im Juni 2008. Die Uni feiert gleichzeitig ihren 40. Geburtstag.

Am Mittwochabend schwelgten die Mitglieder der Freundegesellschaft auf ihrer Mitgliederversammlung schon ein wenig in Vorfreude auf das große Ereignis. Das neue Haus ist ein Anbau und soll am ehemaligen Staatshochbauamt an der Emil-Figge-Straße 61 entstehen: Es soll ein internationales Begegnungszentrum werden: Das Konzept steht, es fehlt noch Geld, die Hälfte soll durch Spenden und Sponsoring zusammen kommen. «Rund 3000 ausländische Studierende hat die Universität, und die haben keinen richtigen Anlaufpunkt außer Rasenflächen und Mensa», sagt Vorsitzender Bodo Weidlich. «Das ist ein echtes Defizit», sagt er, «die Menschen haben keine echte Heimat auf dem Campus». Dabei habe dies, wenn man das richtig mache, viele positive Effekte für Wirtschaft und Wissenschaft.

Der geplante Wettbewerb soll sich mit der «Zukunft der Arbeit» beschäftigen. Die Studierenden sollen sich Gedanken selbst darüber machen, wie ihre zukünftigen Arbeitsplätze aussehen könnten. Die besten Arbeiten sollen prämiert werden.

Die große Geburtstagsfeier selbst - der Festakt - ist für den 5. Juni geplant.

Neuer Vorstand

Am Mittwoch bestätigte die Freundegesellschaft den bisherigen Vorstand und wählte diese neuen Mitglieder: Reinhold Schulte (Vorstandsv. Signal Iduna) Heinz-Bert Zander (Vorstandsprecher Rewe), Dr. Knut Zschiedrich (Vorstandsv. RWE Westfalen-Weser-Ems AG). Auf eigenen Wunsch ausgeschieden sind Heinrich Frommknecht, Rainer Kirchhoff, Dr. Gert Maichel, Rainer Paas und Karl Heinz Siepe.

Bei der Mitgliederversammlung im nächsten Jahr muss die Gesellschaft möglicherweise Abschied nehmen von den bisher praktizierten en-bloc-Wahlen; ein Mitglied forderte gestern für die Zukunft Einzelabstimmung. Darüber entscheiden muss die nächste Mitgliederversammlung. blf

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