Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Mit Schwarz-Gelb setzt Alpine auf die Region

22.06.2007

Nicht kleckern, sondern klotzen - das hat sich die neue Niederlassung der Alpine Bau Deutschland AG in Dortmund vorgenommen. Mit einem Bauvolumen zwischen 50 und 70 Mio. Euro im Jahr will sie vom Start weg die größte Bauunternehmung in Dortmund sein.

Davon geht jedenfalls Prokurist Peter Henkel aus, zuvor Geschäftsführer bei Wiemer & Trachte: «Die anderen Unternehmen sind nur noch in der Projektentwicklung tätig.» Alpine habe dagegen eigene gewerbliche Leute, eigene Ingenieure und Projektleiter, einen eigenen Bauhof, sogar ein eigenes Kompetenzcenter für Baustoff- und Beton-Technologie, das Holger Mosebach führt - ebenfalls zuvor bei Wiemer & Trachte in leitender Funktion tätig. «Wir sind da noch sehr klassisch unterwegs. Und gerade die Industriekunden finden genau das sehr gut», weiß Henkel.

Entscheidend dafür, dass sich Alpine mit Sitz in der Nähe von München für Dortmund als Standort entschieden hat, ist der Bau des Orchesterzentrums. Die künftige Baustelle hat Alpine von Wiemer & Trachte übernommen. «Außerdem versprechen wir uns Synergien vom alten Wiemer & Trachte-Einzugsgebiet», so Henkel. Man setze hier ganz stark auf die Region. Dass Alpine sich in den Firmenfarben Schwarz-Gelb präsentiere, «dürfte für Sympathien sorgen».

Rund 100 Mitarbeiter aus dem Ingenieur- und Kraftwerksbau hat Alpine Bau von Wiemer & Trachte übernommen. «Wir haben uns nicht eine Olympiamannschaft mit den 30- bis 45-Jährigen zusammengestellt», betont Henkel. 15 bis 20 Prozent der Leute seien über 55, «das sind alt verdiente, erfahrene Mitarbeiter». Viele von ihnen haben bereits den ersten Kühlturm des Kraftwerks Neurath mitgebaut, nun folgt der zweite Betonkoloss. kiwi

Lesen Sie jetzt