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Messe-Chef schlägt zurück: "Dortmunder Herbst kein Auslaufmodell"

DORTMUND Nach der Kritik vieler Aussteller am Dortmunder Herbst hat sich nun der Geschäftsführer der Messe Westfalenhallen zu Wort gemeldet. Im Gespräch mit unserer Redaktion ist Stefan Baumann davon überzeugt, dass der Herbst kein Auslaufmodell ist.

von Von Bettina Kiwitt

, 08.10.2008
Messe-Chef schlägt zurück: "Dortmunder Herbst kein Auslaufmodell"

Stefan Baumann ist überzeugt vom Dortmunder Herbst.

Er hat seine Daseinberechtigung, denn 100.000 Besucher sind ja nicht wenig. Und die meisten Besucher bewerten den Herbst gut.

Unsere Besucher-Befragung hat bisher ergeben, dass fast 88% der Besucher im nächsten Jahr wiederkommen wollen.

Besser als im letzten Jahr. Allein Samstag und Sonntag hatten wir mehr als 19.000 Besucher, im Vergleichszeitraum des Vorjahres - ebenfalls mit Pfefferpotthastfest und verkaufsoffenem Sonntag - waren es 15.000.

Wir können mit unserer zehntägigen Messe nicht beliebig springen. Hinter den Kulissen wird schon für die Hund & Pferd gearbeitet. Und es gibt andere Verbrauchermessen, mit denen wir uns terminlich nicht überschneiden dürfen. Dann müssten sich manche Aussteller entscheiden.

Nein, denn dort

bekommen Sie auch keine Koch- und Musical-Shows oder eine Landwirtschaftsschau geboten. Ganz davon abgesehen, dass es fast an jeder Ecke kostenlose Warenproben gibt. Unsere Eintrittspreise sind völlig marktgerecht.

Klar, das ist auf den ersten Blick hoch. Aber die Menschen verbringen oft vier, fünf Stunden und mehr in den Hallen. Da würden Sie in einem Parkhaus in der City mehr bezahlen.

Wir gehören damit fast zu den Letzten in der Branche, die das eingeführt haben. Früher gab es eine Pauschale, aber da hatten wir tatsächlich Aussteller, die ihren Müll mitgebracht und hier entsorgt haben. Jetzt müssen die Aussteller nur den Müll bezahlen, den sie selbst produzieren. Dieses Verursacherprinzip finde ich gut.

Da können wir als Messeleitung auch nichts dran ändern. Das liegt an der allgemeinen Kaufzurückhaltung. Und wir können nicht jedem Besucher am Eingang 100 € in die Hand drücken. 

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