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Matzanke: 150 qm für beide Schulen reichen nicht aus

29.06.2007

Scharnhorst Endlich liegt der Beschluss über die Sanierung der Hauptschule Scharnhorst vor. - Und einer grundlegenden Erneuerung des maroden Zwischentraktes steht nichts mehr im Wege.

Bereits 2005 hatte der Rat der Stadt ein Sanierungsprogramm beschlossen, das allerdings die Hauptschule nicht berücksichtigte. SPD-Ratsvertreterin Ulrike Matzanke setzte sich gemeinsam mit der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung (BV) für die Schule ein. Im April 2005 beantragte die BV die Einbindung der Hauptschule Scharnhorst in die Finanzplanung der Stadt bis 2008. Danach sollten notwendige Investitionen aus dem Bundesprogramm «Initiative Zukunft Bildung und Betreuung» im Zuge der Einrichtung einer offenen Ganztagsschule für den Bereich der Sekundarstufe I eingeplant werden. Den Grundsatzbeschluss traf der Rat im Februar 2006.

Mehr Platz

Es wird ein eingeschossiger Neubau zwischen den beiden dreigeschossigen Baukörpern der Hauptschule mit einer Nutzfläche von rund 492 qm erstellt. Er bietet Platz für Küche, Mensa und so genannte Betreuungsräume für Veranstaltungen. Darüber hinaus erfolgen umfangreiche Umbaumaßnahmen des bisher angeschlossenen Bibliotheksbereiches und weiterer bestehender Einrichtungen, damit eine optimale Ganztagsbetreuung für die Schüler durchgeführt werden kann.

Gesamtpaket

Das Gesamtpaket kostet ca. 2,2 Mio. , wovon auf Grund des nun vorliegenden Zuwendungsbescheides der Bezirksregierung Arnsberg ca. 860 000 aus öffentlichen Mitteln gefördert werden.

Ulrike Matzanke sagt: «Mit dieser Baumaßnahme werden wir einen weiteren Meilenstein beim Schulbau in Scharnhorst setzen können.» Neben dem bereits vor einiger Zeit fertig gestellten Gebäude der Albert-Einstein-Realschule stehe dann der Komplex der Hauptschule Scharnhorst mit attraktiven Nutzungsmöglichkeiten. Einziger Kritikpunkt der SPD-Ratsvertreterin ist die bisherige Planung der Aula. «Mit zwei Funktionalräumen à 75 qm, insgesamt 150 qm, ist für beide Schulen in Bezug auf Abschlussfeiern, Versammlungen und Veranstaltungen das Problem nicht gelöst. Hier müssen weitergehende Gespräche stattfinden.»

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