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Kampf gegen TV und Pommes

WICKEDE In Zeiten von Multi-Media und Internet sitzen viele Kinder nur noch vor dem Fernseher oder Computer.

07.10.2008

Von Bewegung und gesunder Ernährung keine Spur. Stattdessen: Bequemlichkeit pur, dazu Hamburger und Pommes frites.

Und genau denen hat Detlef Höse, Jugendgeschäftsführer des BV Westfalia Wickede, nun den Kampf angesagt.

In die erste Runde ging es am Wochenende beim Sport- und Spielefest im Pappelstadion am Fränkischen Friedhof, gesponsert von Edeka- Meierjohann, der demnächst an der Eichwaldstraße einen neuen Markt eröffnet.

"In erster Linie ist das Fest natürlich zum Vergnügen der Kinder gedacht", so Höse. Und die amüsierten sich auch königlich auf der großen Hüpfburg, beim Fußballspielen oder Torwandschießen mit Promi-Torhütern des Vereins. Doch gleichzeitig wurde auch Aufklärungsarbeit für die Großen an einem Bewegungsparcours betrieben. "Die Eltern vergessen oft, dass die Welt aus der Sicht eines Dreikäsehochs ganz anders aussieht und wissen nicht, worauf sie achten müssen, damit sich die Kinder richtig und ausreichend bewegen", erklärt Höse.

Das soll auch in Zukunft ein Hauptanliegen des Vereins bleiben: Eltern heranholen, aufklären und beraten. Jens Meierjohann hat da schon eine Menge Ideen im Kopf und will den Verein auch in Zukunft tatkräftig unterstützen: "Zum Beispiel mit Ernährungsberatern, einer Kochstation und Infoständen auf einem solchen Spielefest. Da können sich die Kinder austoben und lernen gleichzeitig den richtigen Umgang mit gesundem Essen."

Und auch auf diesem Fest gab es einen Informationsstand. Zwar nicht von der Ernährungsberatung, sondern vom Westfalia-Jugendfußball-Förderverein, dessen Mitarbeiter interessierten Kindern und Erwachsenen Rede und Antwort standen. Trainer brachten Mädchen bis zehn Jahren das Fußballspielen näher.

"Die Resonanz bei den Mädchen und deren Eltern war groß", freut sich Detlef Höse. "Ich bin zuversichtlich, dass wir pünktlich zur Frauen-Fußball-Weltmeisterschaft genügend Mädchenmannschaften auf den Platz bringen werden."

Nadine Weinands

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