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Kalt und nass und später grün

14.11.2007

Kinder sind neugierig, wollen die Welt um sich herum verstehen. "Entdecker und Forscher" ist ein zweijähriges Projekt mit dem Ziel, das Interesse an Alltagsphänomenen zu nutzen, um Klein- und Grundschulkinder spielerisch an naturwissenschaftliches und technisches Denken heranzuführen.

Zukunftsweisend ist die Zusammenarbeit verschiedener Altersgruppen. Die Kindertagesstätte AWO/RWE, die Landgrafen-Grundschule und das Stadt-Gymnasium arbeiten zusammen: 22 Schüler der neunten Klasse meldeten sich freiwillig, gemeinsam mit 40 kleineren an acht Nachmittagen pro Halbjahr zu experimentieren, zu forschen und zu entdecken. Dabei soll es um Elemente und Phänomene gehen, die jedem alltäglich begegnen, wie um Feuer und Wasser, Elektrizität, Magnetismus und Optik. Die Jugendlichen sollen die praktischen Inhalte ihres Unterrichts anschaulich weitervermitteln. Die Kinder sollen Spaß am lernen haben. "Was man spielerisch und ohne erhobenen Zeigefinger lernt, bleibt auch hängen", meint Martina Holtmann, Leiterin der Kita. Auch ganz kleine Kinder seien "bildungsfähig".

Indem sie ihren Lernstoff vertiefen, und im Umgang mit kleineren Kindern soziale Kompetenzen vertiefen, profitieren auch die Gymnasiasten von der Kooperation.

Das Projekt ergab sich aus der Planschfreude der Kita-Kinder: Weil die gerne mit Wasser spielten, ließen die Erzieherinnen sie mit großen Wannen Wasser experimentieren. Beobachtungen der Kinder, dass Wasser nass und kalt macht oder dass Pfützen sich nach einiger Zeit grün färben, wurden genauestens geprüft. Eine Projektwoche zum Thema schloss sich an und die Wasser-AG gründete sich: Alle zwei Wochen wird die Kita zum Forschungslabor. Daraus entstand dann "Entdecker und Forscher".