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Jungs mit weichen Knien

Hannibal-Kicker verfolgten Training der Brasilianer

04.06.2007

Eine Ehre, die den Nachwuchsfußballern im Rahmen des Projektes «Time to make more friends» zuteil wurde. Im Stadion entrollten sie das «rote Band der Freundschaft». Ein rund 200 Meter langer Gruß zur WM in Südafrika 2010 (wir berichteten) - 350 aneinander geknüpfte Bilder, die Kinder aus 30 Einrichtungen in der Nordstadt gemalt haben. Und schwere Last für Brasilienfan Ouahib (16), der in seinem orangen Trikot in der der Sonne vor dem Signal Iduna Park von einem Bein aufs andere stapft. Denn erstmal hieß es warten. Lange warten auf den Mannschaftsbus der brasilianischen Nationalmannschaft - und damit auf den Zeitpunkt, um «in Ohnmacht» zu fallen. Unterdessen betet Tolga (15), der heute der Türkei die Daumen drücken wird, immer wieder den Namen eines großen Idols herunter. «Adriano, Adriano, Adriano...» Den Namen des brasilianischen Stürmerstars sprechen die Hannibal-Spieler mit der gleichen Ehrfurcht aus wie den von Robinho und Ronaldinho. Trainer Taoufik Benayad muss mit Blick auf seine Schützlinge immer wieder Schmunzeln. 30 Nationalitäten spielen in den sechs Mannschaften des TuS Hannibal. Im Fußball, so weiß er, treffen sich die Träume der Jungs. Sie alle wären gerne Fußballstars, auch wenn Acisan, der die Kielhornschule besucht, mit einer Karriere als Automechaniker leben könnte. Doch im Moment zählt das nicht. Im Moment zählt nur, dass der Akku vom Foto-Handy durchhält. Und die Brasilianer endlich mit dem Training fertig werden. Und dann Autogramme geben. Auf Trikots, Jeans und Fußbälle, ja und auf das rote Band der Freundschaft. Ten Das Band der Freundschaft wird morgen ((6.6.) gegen 17.30 Uhr für die Öffentlichkeit auf dem Friedensplatz entrollt.

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