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Hungerwinter wird dokumentiert

Zeitzeugen für TV-Projekt gesucht

03.06.2007

Der Krieg war überstanden. Doch die Not noch lange nicht vorbei. Vor allem der Winter 1947 ist vielen Dortmunder noch als Hungerwinter in unguter Erinnerung. Im Frühjahr 1947 kommt es zu einer regelrechten Hungersnot. Für Kinder gibt es Massenspeisungen, aus Amerika kommen ab 1947 Care-Pakete mit Lebensmitteln, Schokolade und Zigaretten. Doch noch im April 1947 gibt es Proteststreiks und Hungerdemonstrationen. Zum Hungern kommt das Frieren. Denn die Kohle bleibt für die heimische Bevölkerung knapp. Im strengen Winter 1946/47 richtet die Stadtverwaltung in einigen Bunkern angesichts der klirrenden Kälte öffentliche Wärmestuben ein. In alten Stollen im Dortmunder Süden wird das schwarze Gold geklaubt und der Kohlenklau geht um. Manche Züge werden regelrecht geplündert. Für eine öffentlich-rechtliche Fernsehdokumentation werden jetzt Zeitzeugen gesucht, die über die dramatische Situation in Dortmund während des Hungerwinters 1946/47 berichten können. Interessenten können sich telefonisch, per Fax, Post oder Email melden bei der LE VISION Film- und Fernsehproduktion GmbH, Ines Kolbe / Projekt Hungerwinter, Körnerstraße 56, 04107 Leipzig, Tel. 0341/96368-12, Fax: 0341/96368-44 oder E-Mail: ines.kolbe@levision.de

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