Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Hoch über den Hochöfen

Hörde Radfahrer und Fußgänger, die über das abgesperrte Territorium auf Phoenix West vom Rombergpark zum Westfalenpark fahren oder gehen wollen, müssen sich noch über ein Jahr gedulden.

29.06.2007

«Ende 2008 wird die Brücke über die B 54 saniert sein und Radfahrer vom Rombergpark über Phoenix West bis zum Westfalenpark führen», stellte Franz Große-Kreul, Projektleiter der LEG auf Phoenix West, bei einer Informationsveranstaltung an der Konrad-Adenauer-Allee in Aussicht. Bis dahin sollen Unterführungen unter der Bahnlinie am Fuß des historischen Viaduktes und Brücken über die Emscher östlich und westlich der Deponie Hympendahl Wege zum Westfalenpark und zum Phoenixsee frei machen.

«Nach Abschluss der Bauarbeiten 2008 wird auch das Tor zur Hochofenstraße geöffnet», verspricht der Projektleiter. Aus sicherheitstechnischen Gründen müsse die Baustelle derzeit noch eingezäunt bleiben.

Denn Bagger errichten auf der Fläche ein Sicherungsbauwerk für mit Teer verunreinigte Böden und bewegen noch etwa 850 000 Kubikmeter Erde im westlichen Bereich. «Aufgrund der Vornutzung ist aber nicht mit zusätzlichen Überraschungen und Altlasten zu rechnen», gibt LEG-Mitarbeiter Hans-Peter Schmid Entwarnung. «Bei den Böden handelt sich vorwiegend um Gichtschlämme und Schlacken, in die Schwermetalle fest eingebunden sind.» Statt aufwändiger Abkapselung reiche es aus, diese Böden zu verfüllen und mit einer Erdschicht im geplanten Landschaftsbereich zu bedecken.

«Sie können sicher sein, dass wir auf Phoenix West einen reinen Standort schaffen, der sich zu einer der ersten Adressen der Stadt entwickelt», stellt Große-Kreul in Aussicht. Und träumt laut von «Dortmunds schönstem Biergarten auf der Spitze eines Hochofens...» het

2. Lokalseite

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt