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Himpelchen und Pimpelchen

Mütter erinnern sich an Fingerspiele / Kinder an Bücher heranführen

04.06.2007

Sie alle haben sich hier getroffen, um Kinderreime und Fingerspiele auszutauschen und die ersten Bilderbücher zu entdecken. Janas Mutter stellt sogar ein Kinderlied aus Brasilien vor - ihrem Mutterland. Das Familienbüro Brackel und die Stadtteilbibliothek haben gemeinsam zu dieser Veranstaltung eingeladen. Karin Kotsch, Referentin der Landesarbeitsgemeinschaft Jugend und Literatur, gibt wichtige Informationen an die Mütter. Für Babys sind Bücher noch Spielzeug. Über Fühl-, Holz- und Badebücher wird der Umgang mit dem Gegenstand Buch gefördert. Das beste Vorbild für Kinder sind immer noch lesende Eltern. Mit einem Jahr sollten es dann kleine Bücher mit dicken Seiten sein und einem Gegenstand pro Seite. Das Blättern klappt dann schon ganz gut, und im Laufe des ersten Lebensjahres werden die Abbildungen erkannt. Tipp: Eltern sollten reale Gegenstände zum Buch legen. Mit 18 Monaten verfeinert sich das Zusammenspiel der Sinne. Bilder in Büchern werden erkannt, und Kinder hören gerne zu. Wenn sie dann zwei sind, begreifen die Kleinen langsam kleine Szenen mit bis zu drei Personen. Kurze, einfache Geschichten sind jetzt spannend. Hintergrund der Veranstaltung war, dass die Lesekompetenz von Kindern in den letzten Jahren immer mehr abnimmt. «Lesen ist aber eine der wichtigsten Grundfähigkeiten», sagt Heike Niemeyer vom Familienbüro. «Sie ist wichtig für das Sprachverständnis und damit auch für die kommunikative Kompetenz, ein Leben lang.» Bereits bei Kleinkindern gelte es darum, die Sprachfreude zu wecken und zu erhalten. Die jungen Eltern erinnerten sich bei dem Treffen an ihre eigenen Erfahrungen. «Auch meine Mutter hat schon Himpelchen und Pimpelchen mit mir gespielt», lacht Maltes Mama. Heute spielt sie das Fingerspiel mit ihrem kleinen Sohn, und beide haben viel Spaß daran. fro Familienbüro Brackel, Tel. 50 2 48 19. hniemeyer@stadtdo.de

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