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Große Gefühle und seelische Abgründe

Premiere von Giuseppe Verdis «Rigoletto»

06.06.2007

«Ein kurzes Stück mit viel Spannung» wollte Giuseppe Verdi 1850 schreiben. Daraus wurde sein «Rigoletto». Die neue Inszenierung von Christine Mielitz hat am kommenden Samstag (9. 6.) um 19.30 Uhr im Opernhaus Premiere. Nicht nur ein Musiker, sondern ein Gigant des Theaters sei Verdi gewesen, gerät Dirigent Ekhart Wycik ins Schwärmen. Die Sänger müssten auch Darsteller sein, die die seelischen Abgründe der Personen erleben. Er sei froh über die dichte Zusammenarbeit mit der Regie, die dem besonderen dramatischen Ausdruck dieses Werks gerecht werde. International besetzt ist Verdis Oper in der Dortmunder Fassung. Im Herzog, der von dem Amerikaner Charles Kim gesungen wird, sieht Christine Mielitz den Star, der von der Gesellschaft geschaffen wurde und der alles darf - nur nicht wirklich lieben. Seine Arie «La donna e mobile», die zum Schlager wurde, steht für seinen Leichtsinn und seine Lebensfreude. Der Narr Rigoletto, dessen Partie der Brite Simon Neal übernommen hat, ist der einzige, der dem Herrscher die Wahrheit sagen darf. Er ist zu einem Entertainer für ihn geworden. Gilda, Rigolettos Tochter, alternierend von Silvia Koke und der Russin Julia Novikova gesungen, ist Dreh- und Angelpunkt des Werks. Für den Vater bedeutet sie alles, ist Engel und Ersatz für seine verstorbene Frau. Als er durchschaut, dass sie die einzige ist, die der Herzog wirklich liebt und sie diese Liebe erwidert, sind Konflikt und Katastrophe vorprogrammiert. S.K. Karten unter Tel. 50 - 2 72 22.

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