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Elternpflegschaft demonstriert für eine Mensa

09.10.2007

SPD und Grüne sowie Die Linken im Rat fordern kurzfristige Maßnahmen, um eine vernünftige Mittagsverpflegung an der Anne-Frank-Gesamtschule sicherzustellen. Alle drei Fraktionen haben das Thema auf die Tagesordnung der heutigen Schulausschuss-Sitzung setzen lassen. Die Partei Die Linke ruft darüber hinaus dazu auf, die Demonstration der Elternpflegschaft gegen "die katastrophalen Zustände" der Anne-Frank-Gesamtschule in der Nordstadt zu unterstützen (RN berichteten).

Der Protestzug soll heute um 13 Uhr von der Anne-Frank-Gesamtschule in der Burgholzstraße zum Rathaus ziehen. Wie berichtet, kritisiert die Elternpflegschaft vor allem die fehlende Essensversorgung, nachdem die Mensa im Keller auch wegen baulicher Mängel schließen musste. Ein Umbau der Mensa ist erst in acht bis zehn Jahren geplant, vorher soll das Forum als Notlösung hergerichtet werden. Darüber hinaus fehlen Aufenthaltsräume für die Freistunden.

Der Schulausschuss erwartet im November von der Bezirksregierung auch die abschließenden Ergebnisse einer Qualitätsanalyse für die Gesamtschule. "Dann können konkrete Maßnahmen ergriffen werden, die inhaltliche und organisatorische Arbeit an der Anne-Frank-Gesamtschule nachhaltig zu verbessern, stellt der Schulausschussvorsitzende Helmut Diekneite (SPD) fest. "Und diese Ergebnisse werden Auswirkungen auf den Raumbedarf und die Ausstattung der Schule haben."

Barbara Blotenberg, Sprecherin der Grünen im Ausschuss: "Wir erwarten von der Verwaltung, dass sie für die Haushaltsberatungen den notwendigen Finanzbedarf ermittelt sowie einen zeitlichen Umsetzungsplan vorlegt" - für die Ergebnisse der Qualitätsanalyse und den Sanierungsbedarf der Mensa.

Uwe Kowalewski, Kreissprecher der Linken, hofft auf eine rege Beteiligung bei der Eltern-Demo. ko

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