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Eine Schüppe voll Hoffnung

Wischlingen Der gestrige erste Spatenstich für die Wohnmobillstellplatzanlage im Revierpark Wischlingen soll in mehrerer Hinsicht Initialzündung sein.

22.06.2007

Die Betreiberin, die Firma Mobilcamp Dortmund, erhofft sich ganzjährigen Zulauf von so genannten Reisemobilisten, also denen, die mit dem Wohnmobil unterwegs sind und mal hier, mal da Rast machen.

Aus Sicht der Revierpark Wischlingen soll das eher hier (also im Park) als da (also außerhalb Dortmunds) geschehen. Denn wer dort im Wohnmobil rastet, nutzt vielleicht auch die Angebote des Revierparks Wischlingen: Frei-, Solebad, Sauna, Eislaufhalle, Gastronomie.

Die Stadt Dortmund wiederum könne ihre Infrastruktur für den Tourismus erheblich verbessern, sagte am gestrigen Freitag Oberbürgermeister (OB) Dr. Gerhard Langemeyer, der gemeinsam mit Dr. Eva-Maria Hubbert, Referatsleiterin Finanzen der Beteiligungsgesellschaft beim Regionalverband Ruhr (RVR) und dem Verwaltungsratsvorsitzenden der Revierpark Wischlingen GmbH, dem SPD-Ratsvertreter Heinrich Ollech, den symbolischen Spatenstich vollzog. Im ersten Bauabschnitt sollen nacheinander neun und dann 40 Stellplätze im Bereich der Tennisplätze im Revierpark entstehen.

Touristische Akzente

«Wir werden touristisch damit neue Akzente setzen», sagt der OB. Und mit Verweis auf die Angebote des Revierparks Wischlingen in Anwesenheit von Vertretern aus Verwaltung, Rat und Bezirksvertretungen: «Hier in Dortmund kann man Urlaub in einer Kombination machen, die man sonst nur aus dem Sauerland kennt. Nur dass wir hier die Infrastruktur einer Großstadt haben.»

Der unausgesprochene Wunsch: «Kommt, Ihr Wohnmobilisten, rastet im Revierpark - und fahrt dann zum Einkauf in die Innenstadt oder die angrenzenden Stadtbezirke.»

Dr.Langemeyer ist sich jedenfalls sicher: «Der Erfolg ist vorprogrammiert.»

Doch vor den Erfolg haben die Götter (und das Baurecht) den Schweiß gesetzt. Nach Auskunft von Julia Lindner, gemeinsam mit Thomas Schröder Inhaberin der Firma Mobilcamp, muss die bisherige Tragschicht von den Tennisplätzen weichen. «Der Beton darunter ist ausreichend.»

Anfang September

In der Folge werde der Zaun auf die Hälfte der bisherigen Höhe reduziert. Schröder: «Wir wollen uns ja nicht abschotten, sondern sind offen auch für die Anwohner.» Eine direkte Anbindung an den Wischlinger Weg werde ebenfalls realisiert. Und der Hallereystern werde saniert und biete dann mit Duschen, Toiletten, Empfangsgebäude und Kiosk die angemessene Infrastruktur.

Zeitziel der Investoren? «Wir hoffen, dass Anfang September die ersten Wohnmobile auf den Platz können», sagt Julia Lindner optimistisch. Bre

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