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Eine Handvoll Leben

27.06.2007

Ein viel zu leichter Start ins Leben mit schwersten Folgen: Charlotte (Foto), das kleine zerbrechliche Mädchen, wog 530 Gramm bei ihrer Frühgeburt. In der 27. Schwangerschaftswoche kam der Zwerg zur Welt. Da hätten es eigentlich schon 900 Gramm Leben sein müssen. Das Frühchen Charlotte lag drei Monate im Brutkasten, benötigte fast zwei Jahre künstlichen Sauerstoff, hatte mit elf Monaten zwei schwere Herzoperationen hinter sich und muss jetzt täglich Viagra schlucken - zur Gefäßerweiterung, denn sonst droht ihr Herzinsuffizienz.

Ein kleines, süßes Mädchen mit traurigen Augen schaut uns an. Charlottchen, Ende September wird sie 3, ist schwer traumatisiert. Sie fürchtet die Nachkontrollen beim Kardiologen, muss sich dann ständig erbrechen, lässt niemanden an ihre lange Narbe fassen, die quer über den winzigen Körper geht.

Mutter Stephanie Poppe war 30, als sie Charlotte erwartete. Die schweren Unterleibsbeschwerden nahm ihr Gynäkologe nicht ernst. Der Facharzt erkannte die Dramatik auf den Ultraschallbildern nicht, bemerkte keinen Wachstums-Stopp beim Fötus, diagnostizierte die Vergiftung nicht. Bis es fast zu spät war. bö Seite 3: Herz

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